1000 Fragen

1000 Fragen (#50)

Die letzte Runde! Die Fragen gehen zum Teil nochmal richtig ans Eingemachte – da lohnt es sich, auch selbst mal drüber nachzudenken, in einer ruhigen Minute!

981. Wie sieht dein Auto innen aus?

Da wir nur gemietete oder geliehene Autos fahren, ist das schwer zu sagen… aber wir bemühen uns schon, die Autos immer einigermaßen sauber zurückzugeben.

982. Hast du in den letzten fünf Jahren neue Freundschaften geschlossen?

Tatsächlich einige! Gerade in den letzten dreieinhalb Jahren sind einige neue Beziehungen entstanden (durch die neue Nachbarschaft und den Kindergarten) und andere haben sich vertieft. Das ist etwas sehr Wertvolles für mich.

983. Wer bist du, wenn niemand zuschaut?

Eine, die Nutella mit dem Löffel aus dem Glas isst…

984. Welche inneren Widersprüche hast du?

Ich kann mich immer wieder ganz gut mit dem identifizieren, was Paulus in Römer 7 schreibt: Das, was ich nicht tun will, tue ich – und das, was ich tun will, tue ich nicht…

985. Wann warst du über dich selbst erstaunt?

Ich bin immer wieder dann über mich erstaunt, wenn ich trotz Schwierigkeiten nicht aufgebe und es schaffe, mich wieder neu aufzuraffen und für das zu kämpfen, was ich will oder richtig finde. An sich würde ich mich eher als Person beschreiben, die schnell aufgibt und nicht als “Kämpfer-Natur” (dazu gab es auch eine Frage, wenn ich mich richtig erinnere), aber tief in mir bin ich es wohl doch.

986. Leihst du gern Sachen aus?

Hm, ehrlich gesagt, nicht so gern… Ich verleihe lieber; damit hab ich gar kein Problem.

987. Bist du auf dem richtigen Weg?

Spontan würde ich sagen: Ja. Aber inzwischen definiere ich das mit dem “richtigen” Weg etwas anders als noch vor zehn Jahren oder so. Das Wichtigste ist, mit Jesus unterwegs zu sein und mit den Menschen, die mir anvertraut sind. Wenn das stimmt, kann man gar nicht auf dem falschen Weg sein, denke ich.

988. Wie lautet dein Kosename für deinen Partner?

Schatz. (Was das angeht, bin ich nicht kreativ)

989. Bei wem hast du immer ein gutes Gefühl?

Immer… wahrscheinlich bei niemandem. Aber bei meinem Mann und meinen Kindern ist das schon sehr, sehr oft der Fall – wie auch bei Freundinnen und Freunden und vielen anderen Menschen, mit denen ich zu tun habe.

990. Wie zeigst du anderen, dass sie für dich wertvoll sind?

Ich sage oder schreibe es ihnen. Ich gebe mir Mühe, alles für sie schön zu machen, passende Geschenke zu finden… Ich melde mich und frage nach, initiiere Verabredungen…

991. Was macht dich richtig zufrieden?

Ein richtig tolles Essen für meine Familie (oder Gäste) vorzubereiten. Ich mag das sehr, wenn ich möglichst alles selbst gemacht habe und lange in der Küche stand, und es dann jedem schmeckt und alle nährt… Ja, dieses Gefühl, andere Menschen – meine Lieben – versorgen zu können mit der Arbeit meiner Hände – das macht mich zufrieden.

992. Was ist das schönste Geschenk, das du jemals bekommen hast?

Ein sehr schönes Geschenk habe ich zu meinem 18. Geburtstag von meinem damaligen Freund (heutigen Ehemann) bekommen: 18 herzförmige, selbst ausgebuddelte Kartoffeln und einen Trip zu den Störtebeker Festspielen auf Rügen. Ich mache mir gar nicht viel aus Kartoffeln, aber in diesem Fall waren sie so ein tolles Geschenk – einfach, weil sie handgeerntet und eben herzförmig waren! Und die Störtebeker Festspiele… das war unser erster Ausflug nur zu zweit, mit dem Auto seiner Eltern; ich erinnere mich noch gut, wie wir über einen holperigen Acker gefahren sind (und dabei eine Radkappe verloren haben), an die Fischbrötchen und die Ostsee und das Feuerwerk… Ja, das war perfekt.

993. Zu wem hast du blindes Vertrauen?

Grundsätzlich habe ich vielen Menschen gegenüber Vertrauen. Aber blindes Vertrauen… das finde ich schwierig. Das fällt dem Kontroll-Freak in mir doch sehr schwer, und ich glaube auch, dass es einem Menschen gegenüber zu viel verlangt wäre, ihm in allem absolut vertrauen zu können.

Aber Jesus gegenüber habe ich blindes Vertrauen – und das zeichnet unseren Glauben ja irgendwie auch aus, dass wir nicht sehen, und doch vertrauen. Das ist herausfordernd, aber ich erlebe immer wieder, dass der Grund, auf dem ich stehe, absolut fest und zuverlässig ist.

994. Was hast du mal ähnlich wie ein warmes Bad empfunden?

?

995. Was ist das Spannendste, das du jemals erlebt hast?

Unter anderem eine schwarze Mamba in der Badewanne…

996. Was ist ein großer Trost?

Dass ich geliebt und gehalten bin, niemals allein, und dass ich weiß, dass wirklich alles gut werden wird.

997. Wovon hast du gedacht, dass du es nie können würdest?

Photoshop bedienen…

998. Was kannst du heute noch ändern?

Meinen Haarschnitt. Mach ich aber nicht.

999. Wie wird dein Leben in 10 Jahren aussehen?

Ich werde zwei Teenager-Kinder haben. Puh. Ansonsten weiß ich das tatsächlich nicht.

1000. Welche Antwort hat dich am meisten überrascht?

Hm, das ist nicht so einfach zu beantworten. Ich denke, dass ich mit Hilfe der Fragen grundsätzlich ein paar Dinge über mich selbst gelernt habe – zum Beispiel, dass ich mehr von einer Kämpfer-Natur in mir habe als ich bisher angenommen habe. Und dass viele Glaubensüberzeugungen ganz tief in mir verankert sind: Ja, ich glaube wirklich ganz fest an den Himmel und freue mich darauf, eines Tages dort Jesus zu sehen. Das ist mir tatsächlich ein Trost und fällt mir direkt als erstes ein. Das fand ich schön zu sehen. Dass Jesus und mein Glaube an ihn mein Denken und Handeln, meine ganze Identität, so prägen.

Und ich habe einmal mehr erlebt, dass ich eine bin, die Dinge zu Ende bringt. Das widerspricht einer (unbewussten) Überzeugung, dass ich schnell aufgebe oder einknicke. Womöglich hat das mal jemand zu mir gesagt, und ich habe das einfach angenomen… Aber offensichtlich stimmt das nicht.

Diese Frage würde ich am Ende dieser Blog-Kategorie gern an dich als Leserin weitergeben:

Welche Antwort (oder Aussage) hat dich am meisten überrascht?

Danke für euer Interesse und Dabei-Bleiben, über einen so langen Zeitraum hinweg! Ich bin schon ein bisschen traurig, dass diese Blog-Reihe hier endet… Gleichzeitig ist es aber auch ein gutes Gefühl, bei Frage 1000 angekommen zu sein!

2 Kommentare

  • Pauline

    Liebe Rebekka,

    ich fand die ganze Kategorie sehr sehr spannend und auch mutig, dass du so viel von dir den anonymen Lesern im WWW offenbarst (“blindes Vertrauen” ;-)). Ich fand es sehr sehr interessant, mal nen neuen Blickwinkel zu bekommen und die Antworten aus anderer Perspektive zu beantworten (Feta und Wassermelone will ich im Sommer wirklich mal kosten).
    Ich kenn das, dass ich oft nicht weiß, was ich von mir erzählen soll aber auf Fragen dann gut antworte und so auch leichter ins Gespräch mit anderen komme.
    Ich hab schon überlegt wie das wäre, wenn man anderen z.B. 10 Fragen stellen dürfte, auch in der Art, aber selbst ausgedacht…
    LG, Pauline

    • rebekkasloveletter

      Liebe Pauline, danke für deine Worte! Das klingt sehr interessant, mit den Fragen, die man stellen darf und gestellt bekommt… Mir fällt es auch teilweise schwer, ins Gespräch zu kommen – und dabei gibt es doch einiges zu erzählen; ich erlebe das genau so wie du! Dir ein wunderbares Wochenende und liebe Grüße!

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