Freebie,  Mein kreativer Monat

Mein kreativer Februar {mit Freebie}

{enthält unbeauftragte/unbezahlte Werbung}

“Der Mensch ist ein Geschöpf, deshalb soll er auch schöpferisch tätig sein.”

Ebo Rau

Schöpferisch tätig sein – etwas schaffen, gestalten, mit den Händen formen – auf die eine oder andere Art tut das jeder Mensch. Das finde ich so wunderbar, dass Gott uns so gewollt, diese Fähigkeit und dieses Bedürfnis in uns hineingelegt hat. Wenn wir Teig für leckere Zimtschnecken kneten, Wäsche falten, einen Brief schreiben, ein neues Lied singen oder auf der Gitarre spielen, wenn wir einen Schal stricken, mit einem Baby auf dem Arm tanzen, ein Täschchen nähen, einen Blumenstrauß in der Vase arrangieren, ein Bild malen, uns ein Spiel ausdenken, eine Gleichung lösen oder die Erde im Garten umgraben – all das sind schöpferische Akte. Wir tun das, weil wir Gottes Ebenbilder sind.

Es hat lange gedauert, bis ich mich getraut habe, über mich selbst zu sagen, dass ich eine Künstlerin bin. Auch jetzt, wo ich das schreibe, fühlt es sich noch merkwürdig an. Aber eigentlich ist das gar keine hochtrabende Bezeichnung für elitäre, abgehobene Menschen, die unnütze, unbegreifliche Objekte herstellen. Für mich bedeutet es vielmehr, meine gottgegebene Bestimmung als Schöpfende auszuleben – als sein Ebenbild. Ob das, was bei meinem Tun entsteht, irgendwer als “Kunst” bezeichnet, ist nebensächlich.

Ich tue das, was ich tun muss, und ich tue das, was ich kann. So wie wir alle. Weil Gott mich so geschaffen hat.

Und dich übrigens auch!

Viel Spaß mit meinem kreativen Februar.

Mein neuer Arbeitsplatz

Immer wieder überwältigt mich der Aufräum-Rappel und ich verspüre das dringende Bedürfnis, mehr Ordnung in meine Arbeitsecke zu bringen.

Auch wenn ich bisher sehr zufrieden mit meinem Würfelregal war – ich bekam noch immer nicht alles darin unter, was ich wollte. Also fuhren wir zum Möbelschweden und besorgten ein paar Ergänzungen: drei Schubladenelemente mit jeweils zwei Schubladen und vier Einsätze mit einem Boden, den man entweder horizontal oder vertikal einsetzen kann.

Es erforderte einiges Aufbauen, Umräumen, Ausmisten und Nachdenken, aber jetzt habe ich das Fassungsvermögen des Regals deutlich optimiert. Besonders schön finde ich die Schubladen. Sie enthalten meine Postkarten, Poster und Art Prints und bringen optisch Ruhe in meinen Arbeitsbereich.

Und wo ich schon mal beim Umräumen war, habe ich gleich noch einen weiteren Schrank im Arbeitszimmer ausgemistet und neu sortiert, und meinen Schreibtisch umgestellt. Jetzt steht er parallel zum Regal, was den Vorteil hat, dass ich jetzt gut an alle Regalfächer rankomme und außerdem beim Arbeiten immer wieder mal aus dem Fenster schauen kann 🙂

Neue Mixed-Media Leinwände

Mixed-Media Bilder entstehen bei mir nicht einfach mal so zwischendurch. Dafür ist der Prozess ein bisschen zu aufwändig und die Materialliste zu lang. Deshalb lege ich immer wieder mal einen Mixed-Media Tag ein, an dem ich dann mehrere Bilder parallel gestalte. Diese Tage gehören zu den Besten überhaupt!

Dieses Mal nahm ich eine Bestellung zum Anlass, die bunten Papiere und Acrylfarben und das Gel Medium und die Buntstifte und Pastellkreiden und Stempel bereitzulegen. Ich gestaltete zuerst das bestellte Bild – mit Vögeln und Nest, und dann noch fünf weitere Bilder zum Thema Liebe. Die Idee für diese Reihe hatte mir schon seit längerer Zeit auf dem Herzen gelegen, und jetzt war die Gelegenheit gekommen.

Ich beginne immer mit Collage-Papieren (selbst gemachte und aus Zeitschriften) und schwarzem Buntstift. Ohne zu überlegen, reiße und schneide ich Papierstücke aus und klebe sie mit Gel Medium auf die Leinwand. Wenn der Kleber getrocknet ist, nehme ich den Buntstift und kritzele drauf los. Das macht so viel Spaß – und eigentlich könnten die Bilder damit auch schon fast fertig sein…

Sind sie aber nicht… Bis es soweit ist, kommen noch mehrere Schichten Farbe drauf, Strukturpaste und Pastellkreiden und gestempelte Worte.

Normalerweise habe ich keine Vorstellung davon im Kopf, wie das fertige Bild aussehen soll. Es entsteht einfach und ich bin selbst am meisten davon überrascht, wie. Nicht alle gefallen mir gleich gut. Manche sprechen mehr zu mir als andere, wirken tiefer.

So wie dieses.

Dieses ist vielleicht mein liebstes:

Weben

Weben ist ja gerade voll im Trend!

Und weil ich gerne immer mal was Neues ausprobiere, habe ich mir das Neujahrskit 2019 von supercraft bestellt, mit Webrahmen, Schiffchen, Wolle und Anleitung.

Die Materialien und Projekte sind einfach super, da bin ich jedes Mal total begeistert! Nur die Anleitungen sind mir etwas zu knapp gehalten; als Anfänger muss man sich da manchmal etwas durchbeißen…

Und ja, Weben ist wirklich toll! Das erste Webbild habe ich an einem Abend (bzw. irgendwann war es Nacht) fertig gewebt, weil ich einfach nicht aufhören konnte. Das Ergebnis ist nicht perfekt, aber für den Anfang nicht schlecht – und ich kann mir vorstellen, damit weiterzumachen. Vielleicht auch mit meinen Kindern…

Ich habe mir zumindest eine eigene Pinnwand auf Pinterest mit lauter Inspirationen zum Weben erstellt. Da gibt es sooo viele wunderschöne Möglichkeiten! Besonders viel Spaß hat mir übrigens das Weben im runden Stickrahmen gemacht 🙂

Punchen

Noch ein neues Hobby mit Wolle: Punchen. Ich liebe es.

Ich glaube, das ist die einfachste Handarbeit, die es gibt. Wenn man den Faden erst mal eingefädelt hat… Aber dann sticht man mit der Nadel einfach nur in den Stoff und zieht sie wieder raus und sticht wieder rein und raus und mit der Zeit entsteht ein Muster. Punchen ist wie Malen mit Nadel und Faden. Es macht süchtig. Ich habe so viele Motivideen im Kopf – damit möchte ich weitermachen. In den nächsten Wintern werde ich sicher nicht stricken, sondern punchen und weben 🙂

Mein erster Versuch (die beiden blauen Vögel) sieht noch etwas unregelmäßig aus; ein paar Schlaufen sind aufgegangen und an anderen Stellen blitzt der Stoff durch. Aber schon das zweite Motiv ist mir besser gelungen.

Keramik bemalen mit meiner Tochter

An einem Samstagnachmittag schnappte ich mir kurz entschlossen meine Tochter und fuhr mit ihr zu Paint your Style – einem von mehreren Läden in der Stadt, in dem man Keramik selbst bemalen kann. Ich hatte noch einen Gutschein, den wir einlösen konnten (was auf jeden Fall empfehlenswert ist, denn ein bisschen kostspielig ist das Vergnügen schon), und ich wollte einfach mal wieder Zeit nur mit ihr verbringen. Das war in den letzten Wochen definitiv zu kurz gekommen.

Meine pferdebegeisterte 5-jährige suchte sich natürlich eine Pferdefigur aus, die sie ganz naturgetreu bemalte – ich entschied mich für eine kleine Schale in meinen aktuellen Farben Rosa und Grün.

Wir hatten richtig viel Spaß, und ich staunte einmal mehr darüber, wie selbstständig und klug und witzig dieses Mädchen ist! Alles ist so leicht mit ihr…

Nach drei Tagen konnten wir unsere fertig gebrannten Stücke dann endlich abholen und unseren Männern zeigen 🙂

Wasserfarben-Vormittag mit meinem Sohn

So gerne seine Schwester malt und bastelt – unser Sohn machte sich bisher mehr aus Büchern, Dinosauriern und Fahrzeugen… Einmal hatte ich ihn jedoch vormittags zu Hause, weil er noch ein kleines bisschen krank war, und fand mich plötzlich gemeinsam mit ihm am Esstisch vor, malenderweise! Für ihn ist es immer wichtig, dass wir etwas zusammen machen, möglichst jede Minute, und da hatte ich ihm vorgeschlagen, mit mir zusammen zu malen, weil ich noch ein paar Mal-Projekte auf meiner To-Do-Liste hatte.

Gesagt, getan: Während ich ein paar Entwürfe für das Valentinstag-Briefpapier machte (was übrigens auch jenseits dieses Tages sehr gut zu gebrauchen ist…), produzierte er ein Wasserfarben-Bild nach dem anderen.

Und wieder staunte ich, was für ein kreatives, konzentriertes, fähiges Kind da neben mir saß. Wie er plötzlich mit dem Pinsel umgehen konnte, was er für Ideen hatte… sagenhaft! (Und als er fertig war, hatte er, ganz nebenbei,  auch die Tischplatte in ein Kunstwerk verwandelt…)

Der LoveLetter im Februar

Meine LoveLetters begleiten mich durch den ganzen Monat: Ich überlege mir ein Thema (bzw. ich warte darauf, dass es zu mir kommt…) und dann sammle ich Ideen, plane und schreibe. Es ist schön, dass ich mir die Zeit dafür nehmen kann und dass Inhalt und Gestaltung mit den Tagen und Wochen wachsen können.

In der letzten Woche des Monats stelle ich den LoveLetter dann fertig und versuche, möglichst alle Gedanken und Ideen zu einem schönen Ganzen zusammenzubringen. Das Thema im Februar lautete “Farbe” – und die Umschläge sind besonders schön geworden, finde ich 🙂

Ich bin immer aufgeregt, wenn ich die LoveLetters in den Briefkasten werfe – wenn sie sich auf den Weg machen und ich keine Kontrolle mehr darüber habe, was mit ihnen geschieht. Jedes Mal bete ich, dass sie gut ankommen und Herz und Auge und Geist gleichermaßen berühren.

Ab jetzt könnt ihr den LoveLetter für März wieder bestellen – für euch selbst oder als Geschenk für einen Menschen, der ein bisschen Freude im Briefkasten gebrauchen kann.

NEU ab März ist, dass ihr den LoveLetter auch im Abo für 3 Monate bestellen könnt – zu einem Vorzugspreis. Ich freue mich darauf, euch zu schreiben und bin gespannt, wie der nächste Brief aussehen wird!

Und als kleines Geschenk für euch gibt es hier eins der Ausmalbilder aus dem Februar LoveLetter zum kostenlosen Download für euch. Viel Spaß damit!

Vorbereitungen für die Passionsbriefe

Die Passionszeit wirft ihre Schatten voraus – und ich arbeite an einem (wie ich finde) sehr schönen Projekt für mich selbst und euch!

Genauso wie die LoveLetters verbinden die Passionsbriefe so vieles von dem, was ich gern mache: Illustrationen malen, Texte schreiben, Bibeltexte lesen und bearbeiten, sowie Inspirationen und Ermutigung sammeln. Ich mag die Vielfältigkeit und wie alles Hand in Hand geht, wie aus vielen Teilen ein Ganzes entsteht. Und ich habe das Gefühl, dass ich immer mehr herausfinde, wohin die Reise meines kleinen Unternehmens LoveLetter eigentlich geht, in welche Richtung es sich entwickeln soll und wird. Das kristallisiert sich mehr und mehr heraus und ich bin total gespannt darauf!

Wenn auch du meine sieben Passionsbriefe per E-Mail erhalten möchtest, die ich ab dem 6. März jeden Mittwoch der Passionszeit verschicke, kannst du sie noch bis 10. März bestellen. Weitere Infos findest du im Shop oder auch hier.

Ein kleiner Aquarellkurs entsteht

Was mir im Februar aber vielleicht am allermeisten Spaß gemacht hat, war die Planung und Vorbereitung des kleinen Aquarellkurses, der inzwischen schon begonnen hat.

Eigentlich habe ich mich immer für einen sehr planvollen, wenig flexiblen Menschen gehalten – aber immer wieder überrasche ich mich selbst mit spontanen Ideen, die ich dann auch (gegen jeden Plan) sofort umsetzen muss. So war es auch mit dem kleinen Aquarellkurs.

Die Idee kam, sah und siegte. Ich hab einfach angefangen und hatte extrem viel Spaß dabei.

Es würde mich freuen, wenn es euch genauso geht! 🙂

Das war mein kreatives Schaffen im Februar – vieles hat begonnen und ich hoffe, dass einiges davon weiterbestehen und -wachsen wird.

Kommt gut in den März, ihr Lieben!

4 Kommentare

  • Birgit

    Liebe Rebekka,
    ein interessanter Post! Danke für die Einblicke in Dein Tun! Das Punchen sieht echt gut aus, muss ich auch mal testen… Mir kam beim Lesen doch tatsächlich der Gedanke, mal zu überlegen, was mein kreatives Tun im Februar war 😉 , mal sehen, was mir da einfällt, Gott sei Dank, darf ich auch beruflich kreativ sein.
    Herzliche Grüße,
    Birgit

    • rebekkasloveletter

      Liebe Birgit, danke für deine Worte! Und, was ist dir eingefallen zu deinem kreativen Tun im Februar? 😉 Ich wünsche dir einen bunten März und alles Liebe!

  • Friederike

    Eine Augenweide, liebe Rebekka!

    Das Problem mit dem ungeordneten Arbeitsplatz kenne ich. Dann kommt man gar nicht in Schwung. Malst und kreierst du eigentlich an dem Tisch, auf dem du auch deinen Laptop stehen hast? Das ist für mich schon ein Hindernis, den wegzuräumen um die Kreativ-Sachen startklar zu machen.

    Jetzt hole ich aber mal meine Aquarellfarben raus. Eine Freundin hat sich was von mir gewünscht. Juhu! 🙂 Vielleicht mal ich mir zur “Erwärmung” einen Farbkreis. Ich verfolge deinen kleinen Aquarellkurs jedenfalls gespannt und bin dann (hoffentlich) auch tatkräftig dabei.

    Ich freu mich für dich. Dass du so aufblühst in deinem Tun und so flow-ig wirkst. (:

    Liebe Grüße
    Friederike

    • rebekkasloveletter

      Liebe Friederike, vielen Dank dir! Je nachdem, was ich vorhabe (und wie chaotisch der Schreibtisch ist), weiche ich auf unseren Esstisch aus. Dort habe ich mehr Platz und kann deshalb auch besser Fotos machen.
      Ich freue mich, dass du den Aquarellkurs verfolgst und wünsche dir ganz viel Freude dabei!
      Viele liebe Grüße <3

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