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Im Moment…

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Jetzt war es eine Weile ruhig auf dem Blog, zum ersten Mal in diesem Jahr, und das war auch gut so. Aber nun bin ich wieder da, zurück aus dem schönen Frankenland, und nehme euch mit in meinen Alltag und das, was mich gerade so beschäftigt. Im Moment…

… genieße ich unseren “neuen” Balkon.

Im März hat mein Liebster seine freien Tage genutzt, um unseren Balkon aufzuhübschen: Die Holzfliesen wurden abgeschliffen und neu gestrichen, in die Balkonkästen kam frische Erde und eine Blumensamenmischung (für Schmetterlinge und Bienen…) und an der Seitenwand brachte er ein Holzgitter für weitere Pflanzen an. Und einen neuen, größeren Balkontisch haben wir jetzt auch!

Wenn es das Wetter zulässt, sitze ich jetzt umso lieber draußen und genieße, wie schön wir es doch haben!

… probiere ich Zentrierendes Gebet aus.

Wer meinen Blog schon ein bisschen länger verfolgt, weiß, dass ich mir immer wieder vorgenommen habe, mein Gebetsleben zu verbessern. In der Fastenzeit stellte ich fest, dass die täglichen Spaziergänge mir dabei halfen, bewusst Gottes Gegenwart zu suchen und mit ihm ins Gespräch zu kommen.

Einen anderen Zugang – Centering Prayer oder Zentrierendes Gebet – hat mir ein Freund ans Herz gelegt. Diese Form des kontemplativen Gebetes entstand in den 1970er Jahren in den USA; bekannt gemacht hat es der Trappistenmönch Thomas Keating. Es geht dabei hauptsächlich um Ruhe vor Gott und die Sammlung der eigenen Gedanken auf Seine Gegenwart hin. Mein Freund empfahl mir die App Centering Prayer, die es kostenlos im App Store gibt – allerdings ausschließlich auf Englisch.  Die nutze ich jetzt auch und finde sie mit ihren unterschiedlichen Funktionen sehr hilfreich.

Ich habe mir den Timer für den Anfang auf 10 Minuten gestellt und mache gerade meine ersten Erfahrungen – sehr spannend!

… gehe ich nicht mehr (sollte aber wieder damit anfangen!)

Die Fastenzeit ist zu Ende – und damit auch mein Vorhaben, täglich 10.000 Schritte zu gehen. Das habe ich zwar sowieso nicht jeden Tag geschafft, aber in den sieben Wochen kam ich eigentlich jeden Tag auf mindestens 8.000 Schritte, und das ist auch schon mal was.

Das Gehen tat mir gut und ich habe in der letzten Woche gemerkt, dass es mir fehlt. Also sollte möchte ich meine täglichen Spaziergänge wieder aufnehmen.

… lese ich:

Obwohl ich das Gefühl habe, gerade eher selten zum Lesen zu kommen, konnte ich doch schon einige Bücher von meiner Lese-Liste 2019 streichen: Becoming von Michelle Obama, zum Beispiel, oder auch Fräulein Nettes kurzer Sommer, das mir von einer Freundin geliehen wurde (beide so lala, finde ich).

Ganz frisch ausgelesen habe ich die Kurzgeschichtensammlung The thing around your neck von Chimamanda Ngozi Adichie – ganz, ganz wunderbar fand ich dieses Buch! Nur viel zu kurz…

Mein aktuelles Buch White teeth von Zadie Smith empfinde ich als durchwachsen. Einzelne Passagen sind großartig, voller Einsicht und Weisheit und unheimlich gut geschrieben. Dann wieder ist es über weite Strecken schwierig, langweilig… Ich habe jetzt über die Hälfte geschafft (nachdem ich anfangs dachte, ich würde es nie so weit damit bringen) und bin zuversichtlich, es abzuschließen.

Als nächstes stehen für mich Beschenkt mit den Gaben des Heiligen Geistes von Siegfried Großmann an (tatsächlich: ein Sachbuch!) und Homegoing von Yaa Gyasi auf dem Plan. Ich bin gespannt!

Und meine tägliche Bibellese orientiert sich zur Zeit an den Losungen: Ich lese zuerst die einzelnen Verse in den Losungen und danach die Kapitel (jeweils eins aus dem AT und NT), denen die Verse entnommen sind. Dieses Modell finde ich gerade ziemlich gut – die Menge an Text ist für mich genau richtig, ich komme durch viele verschiedene biblische Bücher und kann die Losungsverse im größeren Sinnzusammenhang lesen.

… warten wir sehnsüchtig auf jede neue Folge GOT.

Ja, ich gebe es zu – das Serienfieber hat mich gepackt. Zuerst war ich ja sehr skeptisch was Game of Thrones anging, aber jetzt bin ich doch extrem gespannt, wie diese letzte Staffel zu Ende geht! Wer wird es auf den Thron von Westeros schaffen? Wer wird überhaupt überleben? …

Die explizite Darstellung von Sex und Gewalt in der Serie ist in der Tat ein Thema, mit dem man sich auseinandersetzen sollte – meine Lösung ist die, bei den entsprechenden Szenen einfach nicht hinzusehen. Das funktioniert für mich ganz gut. Mit der Zeit entwickelt man ein gutes Gespür dafür, die Augen rechtzeitig zu schließen… Abgesehen davon finde ich Game of Thrones einfach sehr hochwertig gemacht. Die Story ist spannend und oft vollkommen überraschend; es ist faszinierend, wie perfekt die einzelnen Handlungsstränge ineinander greifen. Auch die Dialoge sind teilweise unheimlich gut und tief. Am Besten gefallen mir aber wahrscheinlich die unterschiedlichen Charaktere, die allesamt interessant und vielschichtig sind und im Laufe der acht Staffeln glaubwürdige Entwicklungen durchlaufen.

Das Gute am Ende der Serie wird sein, dass ich wieder mehr Zeit für andere Dinge haben werde – zum Lesen, zum Beispiel 🙂

… arbeite ich am LoveLetter für April!

Bis morgen (26.4.) könnt ihr ihn noch bestellen – den LoveLetter für April! In der vierten Ausgabe wird es um das Thema “Entfaltung” mit seinen ganz verschiedenen Facetten gehen. Ich habe schon einige Ideen dazu, möchte aber an dieser Stelle natürlich noch nicht zu viel verraten…

Sicher ist, dass auch dieser LoveLetter wieder voll mit Ermutigung, Inspiration und schönen Dingen sein wird!

Am 30. April macht er sich auf die Reise – vielleicht ja auch zu dir? Ich würde mich freuen!

… haben wir zu viel Schokolade im Haus.

Jedes Jahr nach Ostern stehe ich vor dem Dilemma: Was tun mit den ungefähr 5kg Schokolade, die sich in diversen Osternestern und -päckchen bei uns auftürmen?! In diesem Jahr ist es besonders viel, dabei bekamen die Kinder von uns jeweils nur einen kleinen Schokohasen (plus jeweils ein schönes Buch)…

Klar, man könnte die Schokolade peu à peu in winzigen täglichen Rationen genussvoll verzehren (und dafür ungefähr ein halbes Jahr veranschlagen). Wenn ich aber etwas definitiv nicht kann, dann aufhören, Schokolade zu essen, wenn ich erst einmal damit angefangen habe. Und ich kann auch nicht Schokolade im Haus haben und sie dann nicht essen! Bei meinen Kindern bin ich da streng – was mich selbst betrifft, eher weniger…

Ich habe überlegt, einen Großteil der Schokolade weiterzuverschenken – aber an wen? Es geht doch gerade allen so, dass Schränke und Bäuche prallgefüllt sind mit der zartesten Versuchung… Und so viel Kuchen kann ich gar nicht backen, um alle Schokohasen darin unterzubringen (mal abgesehen davon, dass es keine Lösung ist, die Schokolade auch noch mit Zucker, Butter und Eiern anzureichern)!

Lasst doch mal hören, wie ihr das so macht! Das würde mich wirklich interessieren 🙂

… bin ich dankbar für meine große Familie!

Meine Oma feierte über Ostern ihren 90. Geburtstag und die ganze Großfamilie reiste an, um diesen besonderen Anlass mit ihr zu begehen. Ich sah meine Cousinen und Cousins (samt Anhang) wieder – einige von ihnen hatte ich jahrelang nicht gesehen – auch meine Tanten und Onkel, und natürlich meine Eltern und Geschwister. Alle waren da – nur mein Opa fehlte, der in diesem Jahr 100 geworden wäre…

Es war eine große Runde und viel zu wenig Zeit, um sich mit allen unterhalten zu können. Aber wir haben uns alle gesehen und wenigstens kurz gesprochen; wir haben miteinander gegessen und gesungen und das Leben unserer Oma gefeiert. Das war schön.

Jede Familie ist anders, und wahrscheinlich ist jede auf ihre Art speziell – nicht alles ist immer leicht und heiter und unkompliziert. Aber wir sind alle miteinander verbunden, im Glauben und in der Liebe, und ich bin von Herzen dankbar für diese Gruppe von Menschen, die ich meine Familie nennen darf. So viele glückliche Kindheitserinnerungen sind besonders mit meinen Großeltern verknüpft, aber auch mit meinen Cousins und Cousinen.

Ich weiß, manche von euch lesen hier mit: Danke, dass es euch gibt! Auch wenn wir uns nicht oft sehen – ihr seid mir wichtig.

… gibt es im Shop ein besonderes Angebot zum Muttertag!

Für euch, die ihr euren Mamas zum Muttertag mal was anderes als Pralinen oder Blumen schenken möchtet, habe ich eine besondere Geschenkidee, mit der ihr sogar noch anderen Müttern etwas Gutes tut:

Bis zum 6. Mai gibt es meine beiden Art Prints “Die Liebe hört niemals auf” und “Die Liebe ist das Größte” als Muttertag Special:

Jedem bestellten Print lege ich gratis eine Postkarte “wertvoll” bei – und spende außerdem 1 € an die Organisation Mütter helfen Müttern eV. Dieser Verein unterhält verschiedene Projekte in Sierra Leone, bei denen Frauen und Mütter im Fokus stehen: Sie werden darin unterstützt, ihre Familien mehr und mehr eigenständig zu ernähren. Für mehr Informationen schaut einfach mal auf der Internetseite vorbei.

Die Auflage der Prints ist streng limitiert – das Angebot gilt dementsprechend nur, solange der Vorrat reicht. Und natürlich wird jedes Muttertag Special liebevoll von mir verpackt und bis spätestens 7. Mai verschickt, rechtzeitig zum Muttertag!

… ist es manchmal schwer…

Ich dachte ja, es würde leichter werden mit der Zeit. Ich würde lernen, damit umzugehen. Dankbar zu sein und mich mit anderen uneingeschränkt zu freuen. Und es war auch schon einmal besser.

Aber gerade ist es wieder schwer. Es werden immer mehr Babybäuche um mich herum, während meine Kinder immer größer werden und ich immer älter… Mein Traum von Familie entfernt sich mehr und mehr von dem, was noch möglich scheint.

Das Schlimmste ist, dass ich Angst habe, zu einer Person zu werden, die ich auf keinen Fall sein will. Ich spüre, wie sich etwas in mir verhärtet, wie ich kurz davor bin, bitter zu werden. Ich kämpfe dagegen an, und weiß auch, dass ich mit so manchem Gefühl und Gedanke im Unrecht bin – trotzdem ist es schwer. Immer wieder loslassen; immer wieder entscheiden, zu vertrauen; immer wieder bestimmte Gedanken und Gefühle zur Seite schieben, das Gute wählen: die Dankbarkeit und die Freude und den Willen zur Unterstützung. Mir nichts anmerken lassen…

… versuche ich, jeden Tag ein bisschen kreativ zu “spielen”.

Bereits vor einigen Wochen habe ich den kostenlosen Online-Kurs 30 days of Creative Practice von Wendy Brightbill entdeckt und mich dafür angemeldet (das ist übrigens immer noch möglich!). Der Kurs enthält 30 einfache kreative Prompts und für jeden Tag ein bis zwei Videos mit Gedanken und Ideen dazu. Die Videos finde ich ein bisschen anstrengend, muss ich sagen, aber die Prompts sind interessant. Ich habe mir extra dafür ein kleines Skizzenbuch gekauft und versuche, jeden Tag einen Prompt umzusetzen. Einfach so zum Spaß.

…bin ich social media müde!

Eine Zeitlang hatte ich total viel Spaß daran, Bilder und Texte auf Instagram und Facebook und auch hier auf dem Blog zu posten. Ich hatte so viele Ideen und einen richtigen Plan und musste mich an manchen Tagen sogar zurückhalten, nicht ein Bild nach dem anderen zu bringen.

Diese Phase ist vorbei. Gerade strengt es mich nur noch an. Ich habe das Gefühl, regelmäßig etwas posten zu müssen, um im Rennen zu bleiben. Um nicht von diesem mysteriösen Algorithmus abgestraft zu werden. Um keine Follower zu verlieren… Also mache ich weiter, aber es ist anstrengend.

Ich weiß, es kommen wieder andere Zeiten. Und das ist okay.

… bereite ich mich auf eine kleine Pause vor.

Seit ich im vergangenen Juli mein Business eröffnet habe, hatte ich noch nie so wirklich Urlaub. Ja, ich habe hin und wieder weniger dafür gemacht und auch mal einzelne Tage frei gehabt, aber mein Shop war noch nie geschlossen. Ich habe noch keine richtige Pause gemacht.

Der Gedanke daran macht mir, ehrlich gesagt, ein bisschen Angst. Was, wenn ich Kunden und Follower verliere, wenn mir ein Auftrag durch die Lappen geht, wenn es danach irgendwie nicht mehr aufwärts geht… Kann ich mir einen Urlaub überhaupt leisten, als Selbstständige?

Gleichzeitig weiß ich, dass eine Pause dran ist. Mal wirklich nichts für den Shop tun. Ganze zwei Wochen lang. Darauf bereite ich mich jetzt vor.

Am 8. Mai geht’s los.

Bis dahin könnt ihr sehr gern noch fleißig bestellen! Und dann bin ich wieder ab dem 22. Mai für euch da. Auch auf dem Blog und den sonstigen Kanälen wird es in diesen zwei Wochen ruhiger (wenn nicht sogar ganz ruhig) zugehen.

Ein Kommentar

  • Judith

    Hallo Rebekka,

    danke für deine ehrlichen, persönlichen Worte… Sie geben mir am meisten!
    Gerade zum Ende hin beschreibst du Gedanken die ich leider sehr gut kenne (schwer…). Auch ich muss immer wieder damit leben, dass es einfach nicht sein soll…. ein drittes Kind…. das fällt mir auch nach inzwischen fast 6 Jahren des Wartens wirklich schwer…
    Allerdings kommt bei mir wirklich auch mein Alter hinzu…immerhin bin ich vor ein paar Tagen 39 Jahre alt geworden!
    Und du bist doch “erst” 32 Jahre?! Ich denke, da hast du noch genügend Zeit für ein Wunder! Darf ich mal fragen, warum du vor ein/zwei Jahren diesbezüglich eine Bauchspiegelung hattest? Gerne auch per e-mail!

    LG Judith

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