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Jahresabend und Morgenfreude

Ich liebe diese Zeit zwischen den Jahren. Es ist eine besondere Stimmung, zwischen Abschied und Aufbruch, Melancholie, Dankbarkeit und Hoffnung. Ich schaue zurück auf das, was war. Fühle in mich hinein, wo ich gerade stehe. Mache mein Herz weit und denke an das, was kommen will.

Auch wenn die Feiertage und die danach ziemlich voll waren und ich nicht die Gelegenheit hatte, Rückblick und Ausblick so intensiv zu gestalten, wie ich es gern gewollt hätte – es ist mir gelungen, das Alte abzuschließen und dem Neuen die Tür zu öffnen.

 

 

 

2021 war ein ganz besonderes Jahr für mich und ich werde es für immer als solches im Gedächtnis behalten.

Im Gegensatz zu 2020 steht für mich dabei nicht das große C im Vordergrund (wenn das natürlich auch vieles geprägt, verhindert, beeinflusst hat – aber im Hintergrund), sondern – natürlich – die Geburt unseres dritten Kindes. Unser kleiner Sohn ist das größte Geschenk und wir sind jeden Tag dankbar, ihn zu haben.

Gleichzeitig hat seine Ankunft auch alles durcheinander gewirbelt. Vieles war schwer, und am Ende des Wochenbetts haben mich dunkle Gedanken hart getroffen. Ich habe viel geweint in diesem Jahr: vor Erschöpfung und vor Glück, vor Verzweiflung und vor Freude.

Ich bin für immer gezeichnet von diesem Jahr, von diesem Kind – diesmal gar nicht so sehr an meinem Körper, sondern vielmehr im Gesicht: Jetzt habe ich auch die deutlichen Falten um die Augen, um die ich andere Frauen immer beneidet habe.

Es sind Lachfalten, Tränenfalten, Lebensfalten – Spuren eines intensiven (Baby-)Jahres.

 

 

 

Wir alle mussten uns neu finden, und dieser Prozess dauert noch immer an. Immer wieder neu finde ich mich damit ab (oder bemühe mich zumindest darum…), dass das Leben mit Baby ein langsameres ist. Dass einige Aufgaben, die bisher meine waren, nun mein Mann oder die größeren Kinder übernehmen müssen. Dass die Nächte zu wenig Schlaf und die Tage zu wenig Arbeitsstunden beinhalten. Dass ich Anfragen ablehnen und Projekte auf irgendwann später verschieben muss.

Alles, was ich habe, ist Jetzt.

Und so genieße ich mein Baby (so lange er das noch ist…) und liebe diese innige Beziehung zu ihm so sehr! Er ist wirklich ein Geschenk, ein Wunder – und auch eine Wundertüte! Als dreifach Mama könnte man mich für “erfahren” halten, aber unser Jüngster ist in vielen Dingen so anders als seine großen Geschwister! Das macht mich demütig und manchmal auch kleinlaut…

Dass wir keine “richtige” Reise unternommen haben, bereue ich ein bisschen – wenn die Entscheidung sicher auch richtig war. Im nächsten Jahr freue ich mich darauf, dass mein Mann seinen zweiten Elternzeitmonat nehmen wird, und wir hoffentlich verreisen können!

 

 

 

 

Ja, ich freue mich auf das neue Jahr!

Das wird gut!

Diese berühmten Worte Teresa von Avilas sollen mich durch 2022 begleiten:

Nichts soll dich beunruhigen,

nichts dich schrecken.

Alles vergeht,

Gott bleibt derselbe.

Geduld erreicht alles.

Wer Gott hat, dem fehlt nichts. 

Gott allein genügt.

 

Im Januar werde ich mir eine Pause gönnen von der Arbeit, von LoveLetter. Vielleicht auch von diesem Blog – wobei ich das Schreiben hier eigentlich nicht als Arbeit empfinde. Wenn ich etwas schreiben möchte, werde ich das tun, sonst eben nicht.

Ich möchte ruhen, nachdenken, planen, und darauf freue ich mich!

Danke, dass ihr da seid – DANKE, dass DU da bist! Es war mir ein Fest, und ich bin so dankbar, dass es DICH gibt!

 

 

Ich wünsche dir Frieden über dem, was war.

Lass es los.

Du musst nichts mitnehmen in das neue Jahr, was dich beschwert.

Gib es ab und geh weiter als eine Befreite.

Ich wünsche dir Hoffnung für das, was kommt.

Gott ist gut.

Er ist treu und Er ruft dich.

Du darfst ihm vertrauen.

Sei gesegnet an diesem Abend und an jedem neuen Morgen.

Gottes Güte wartet schon.

Alles Liebe, deine Rebekka

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2 Kommentare

  • Judith

    Liebe Rebekka,

    was für schöne Winterbilder! 🙂
    Und du siehst auch einfach nur schön und glücklich aus auf dem Winterbild! 🙂

    Vielen Dank für deine mutmachenden Worte für das neue Jahr 2022! Und Danke, dass du auch deine inneren Kämpfe und Zweifel mit uns teilst! Daran sieht man, dass eben nicht immer alles toll und rosig ist… auch wenn sich der sehnlichste Wunsch erfüllt hat… das hilft mir… auch wenn es meinen Wunsch natürlich nicht erfüllt…
    Ich freue mich aber mit Dir, dass das Schöne an allem überwiegt!

    Sei gesegnet mit deiner Familie!
    Liebe Grüße
    Judith

    • rebekkasloveletter

      Danke dir, liebe Judith! Es war wirklich ein glücklicher Moment – so viel Schnee haben wir sonst nur selten, und das Licht und die Stimmung waren ganz besonders!
      Es stimmt, wenn Wünsche in Erfüllung gehen, ist nicht unbedingt alles toll. Manchmal wissen wir gar nicht, was wir uns da wünschen – und doch sind Wünsche so wichtig und wertvoll und haben ihre Berechtigung!
      Gottes Segen auch dir und liebe Grüße!

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