Mama kurt auf Usedom
Lange hatte ich mir eine Auszeit gewünscht und darauf hingefiebert: Mitte Januar war es endlich so weit, und mein jüngstes Kind und ich fuhren zur Mutter-Kind-Kur nach Heringsdorf auf der wunderschönen Insel Usedom. Es war eine ganz besondere Zeit für mich, von der ich (hoffentlich) noch lange zehren werde und die mir langfristig gutgetan hat. Auch wenn – natürlich – nicht alles perfekt war und sicherlich manches anders oder besser hätte laufen können, bin ich vor allem dankbar für die Möglichkeit, drei Wochen Urlaub vom Alltag machen zu können. Ich habe mich von Anfang an dazu entschieden, das Positive zu sehen und alles Gute mitzunehmen, was sich mir bieten würde, und Gott sei Dank ist mir das auch gelungen.
Jetzt sind wir schon fast zwei Wochen wieder zurück im Alltag und ich bin noch immer dabei, mich zu sortieren. Wenn ich in alte Muster zurückfalle, erinnere ich mich selbst daran, was ich auf der Kur gelernt oder was ich mir für den Alltag vorgenommen habe. Diese gerade noch sehr frischen Eindrücke werden mit der Zeit verblassen – aber noch prägen sie mich und tun mir gut. Um mir selbst auch in den kommenden Monaten immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, was ich umsetzen wollte, habe ich mir in der letzten Kurwoche mehrere Briefe geschrieben. Diese werde ich immer am ersten Tag eines neuen Monats öffnen – darauf freue ich mich schon 😊 Außerdem habe ich mir an mehreren freien Abenden ein kleines Heft gebastelt, indem ich meine Learnings kreativ festgehalten habe. Das hat total viel Spaß gemacht und ist eine schöne Erinnerung an die Kur.
Und natürlich ist dieser Blogpost auch nochmal eine Art Verarbeitung der Zeit auf Usedom, in die ich dich gerne mit hineinnehme:
Als ich zur Mutter-Kind-Kur fuhr, wollte ich vor allem eins: Ruhe. Ich wollte einmal Abstand vom stressigen Alltag gewinnen, mich um (fast) nichts und niemanden kümmern müssen, Zeit für mich allein und meine Lieblingsbeschäftigungen haben, und das Meer genießen. Diese Ziele hatte ich mir gesetzt. Diese, und: Nachdenken über meine berufliche Zukunft, denn eine Weiterbeschäftigung an meiner Schule im nächsten Schuljahr ist fraglich, aus verschiedenen Gründen.
Die Tage vor Beginn der Kur waren extrem anstrengend: Neben der Organisation meiner Abwesenheit in der Schule, die sehr viele Absprachen und Vorbereitungen erforderte, mussten auch noch Zeugnisse geschrieben und mehrfach korrigiert werden, natürlich hatte ich unsere Koffer zu packen und die Anreise zu planen, familiäre Absprachen mussten getroffen werden, und dann feierten wir auch noch einen Geburtstag, einen Tag vor Kur-Start. Hinzu kam die Aufregung angesichts all des Unbekannten, sodass ich wirklich kurz vor dem Nervenzusammenbruch war!
Gott sei Dank ging es dann endlich zur Kur! Ich war auch wirklich reif dafür…
Mein Mann brachte meinen kleinen Sohn und mich zum Zug, der auch fast pünktlich losfuhr, und dann waren wir auf uns gestellt.
Die Zeit in einer Kurklinik vergeht sehr viel langsamer als anderswo, jedenfalls habe ich es so empfunden. Während ich im Alltag beinahe permanent das Gefühl habe, der Uhr hinterherzurennen – der Tag hat nicht genug Stunden! – hatte ich auf Usedom plötzlich ganz viel Zeit. Mein Therapieplan war nicht sehr vollgepackt, es gab sogar einzelne Tage ohne feste Termine, sodass ich immer wieder „Leerlauf“ und unverplante Zeit ganz für mich hatte. Gott sei Dank (!) ging mein Sohn nach einigen Tagen sogar gern zur Betreuung und meisterte die Trennung von mir ganz hervorragend, sodass ich ihn auch am Nachmittag nochmal in die Betreuung bringen konnte. Ich nutzte die freien Stunden, um an den Strand zu gehen, zu lesen, zu schreiben, zu malen oder Collagen zu basteln – mein allerliebstes Hobby während der Kur!
Diese unkomplizierte Kind-freie Zeit habe ich als echtes Geschenk erlebt. Denn auch wenn es schön war, Exklusiv-Zeit mit meinem Sohn zu verbringen (und davon gab es genug), war dies nicht mein Hauptgrund für die Kur gewesen. Vor allem wollte und brauchte ich Zeit für mich. Eine weitere Gebetserhörung war, dass wir die ganzen drei Wochen gesund blieben und keinen Tag in Quarantäne verbringen mussten – ein Schicksal, welches manche Mamas gleich mehrere Male traf, und dazu führte, dass sie keine Anwendungen und Therapien wahrnehmen konnten, welche sie ja so dringend brauchten. Das tat mir für die Betroffenen immer total leid.
Ich hatte überhaupt das Gefühl, dass Gott mich immer wieder versorgte und sich um mich kümmerte. Im Therapieplan gab es häufig Änderungen, und einmal führte eine solche dazu, dass unsere Teilnahme am Töpfern (auf das sowohl mein Sohn als auch ich uns sehr gefreut hatten) unmöglich schien. Das fand ich schade und auch frustrierend, da es in der Klinik nicht viele Angebote dieser Art gab. Durch eine weitere Änderung im Plan konnten wir aber doch mittöpfern, und das war ein absolutes Highlight für uns beide!
Auf Usedom und auf die Ostsee hatte ich mich mit am meisten gefreut – am Meer zu sein ist einfach so besonders, und ich liebe es schon immer! So führte uns unser erster Spaziergang nach dem Ankommen und Auspacken auch sofort an den Strand und die Seebrücke von Heringsdorf. An diesem ersten Abend erlebten wir die Ostsee auch – ohne es zu wissen – zum letzten Mal komplett eisfrei und begleitet vom vertrauten Wellenrauschen. In den nächsten Tagen konnten wir beobachten, wie das Meer immer weiter zufror. Die Eisbarriere wuchs und irgendwann war es am Strand so glatt, dass wir kaum noch Spazierengehen konnten – es war eine einzige schlidderige Rutschpartie.
Zunächst fand ich dieses seltene Naturschauspiel faszinierend, und es sah ja auch wunderschön aus, gar nicht mehr wie die Ostsee, stattdessen fühlten wir uns bei den niedrigen Temperaturen fast wie am Nordpol. Nach einiger Zeit verflog die Begeisterung. Ich vermisste das Meer, die Wellen, das sanfte Rauschen, das entspannte Gehen im Sand. Das, worauf ich mich so gefreut hatte, war ganz anders als erhofft. Schön und besonders, aber eben auch nicht ganz „echt“, wenn du verstehst, was ich meine.
Dank der Kälte und des Eises sind aber auch ganz besondere Fotos entstanden, die ich sonst nie hätte machen können.
Unsere Tage in der Klinik waren stark durch die Mahlzeiten strukturiert. Es gab drei Durchgänge beim Essen und wir waren in den letzten eingeteilt, sodass wir morgens viel Zeit bis zum Frühstück hatten (jeden Tag bis 7 Uhr schlafen, herrlich!). Am Nachmittag hatten wir dadurch aber mehr Stunden bis zum Abendessen zu überbrücken, was nicht immer so leicht war. Draußen war es eiskalt und glatt und ziemlich früh dunkel, sodass wir nach der Kinderbetreuung gar nicht mehr so viel Zeit an der frischen Luft verbrachten. Meistens konnten mein Sohn und ich uns aber auch auf dem Zimmer gut beschäftigen – wir malten zusammen, ich las viele, viele Bücher vor (ein Hoch auf Pixies!), wir spielten unzählige Runden UNO und dachten uns sogar ein eigenes Spiel aus, das “Ostsee-Spiel”.
Ich hatte nach einigen Tagen eine Morgen-Routine für mich entwickelt: Während mein Sohn noch schlief, las ich in der Bibel (ich bin immer noch dran an meinem Vorhaben, die Bibel in einem Jahr durchzulesen!) und verbrachte einige Minuten in der Stille. In einem Seminar hatten wir eine Entspannungstechnik kennengelernt, in der man sich 3 Minuten lang entweder auf den eigenen Atem oder auf eine geliebte Erinnerung konzentriert. Ich wandelte das für mich ab, indem ich (nach sehr langer Pause) wieder die Centering Prayer-App aktivierte. Diese App gibt einen Bibelvers für die Zeit der Stille vor und spielt nach Ablauf der vorher eingestellten Minuten einen Gong ab. Zum Abschluss lese ich noch einen Bibelvers und bin good to go.
Wenn der Therapieplan des Tages keine Sporteinheit für mich vorsah, machte ich noch ein bisschen Sport auf dem Zimmer, bevor ich mich fertig machte und meinen Sohn weckte. Vor dem Frühstück ging’s dann noch zum Kneippen. Wozu das gut sein soll, wurde uns zwar nicht erklärt, aber ich war natürlich sehr bestrebt, alle Programmpunkte meines Therapieplans zu befolgen. In der ersten Woche schaffte ich nur zwei Runden im eiskalten Wasser, an unserem letzten Tag in der Klinik immerhin sieben.
In der ersten Kurwoche nahm ich an verschiedenen Vorträgen und Gesprächsrunden teil, die ich mir selbst aussuchen konnte. Je nachdem, welche Bedürfnisse und Fragen die Teilnehmerinnen hatten und für welche Themen sie sich interessierten, konnte der Therapieplan voller oder leerer sein. Für mich war die Mischung von Input und freier Zeit genau richtig. Die vielen Gedankenanstöße, neuen Perspektiven und Ideen wollen ja auch verarbeitet werden! Ich hatte mir für die Kur ein extra Notizbuch mitgenommen, welches ich auch fleißig vollschrieb – jeden Abend, wenn mein Sohn im Bett lag und noch ein Hörspiel hörte, brachte ich die Erlebnisse und Erkenntnisse des Tages zu Papier. Dieses abendliche Reflektieren und Schreiben war ein total wertvolles Ritual; leider habe ich es nach der Ankunft zu Hause sofort wieder aufgegeben…
Vor Beginn der Kur hatte ich mir auch Gedanken gemacht, dass ich ja einige andere Mamas kennenlernen würde und ob ich mich wohl mit jemandem gut verstehen würde. Ich habe in dieser Hinsicht immer noch einige Unsicherheiten, und da ich sehr introvertiert bin, suche ich auch nicht unbedingt den Kontakt zu vielen Menschen. Bereits nach zwei Tagen konnte ich beobachten, dass sich Grüppchen gebildet hatten, dass mehrere Mamas zusammen mit ihren Kindern zum Essen gingen, dass sie sich verabredeten und gemeinsame Aktivitäten planten. Ich hatte zwar schon mit der einen oder anderen Teilnehmerin gesprochen und fand auch viele sympathisch, aber ein echter Kontakt hatte sich noch nicht ergeben. Kurz fühlte ich mich einsam und irgendwie auch verletzt, ein bisschen zurückerinnert an meine Teenagerzeit…
Aber dann erinnerte ich mich selbst daran, wozu ich diese Kur angetreten hatte: Freundinnen zu finden war nicht mein Ziel. Ich wollte Zeit für mich haben, Zeit zum Reflektieren und Abstand gewinnen und Ausruhen. Das bedeutete nicht, dass ich mich komplett von allen absondern musste, aber Zeit für mich allein hatte tatsächlich eine höhere Priorität als Zeit mit anderen Müttern. Außerdem wurde das nähere Kennenlernen der anderen Teilnehmerinnen auch dadurch erschwert, dass wir in unterschiedliche Essensdurchgänge eingeteilt waren und dementsprechend andere Therapiepläne hatten. Wir sahen uns nur vereinzelt bei Sporteinheiten – abgesehen davon brauchte es viel Eigeninitiative, um sich zu unterhalten oder zu verabreden. Und diese brachte ich nicht auf.
Trotzdem habe ich im Lauf der Zeit einige tolle Frauen kennenlernen dürfen, mit denen ich am Strand entlang schlitterte und mich über ganz viele auch persönliche Themen unterhielt. Das war für mich richtig wertvoll und schön – schade, dass die Kur sich dann auch schon bald dem Ende zuneigte…
Nach der ersten Woche auf Kur löste in mir der Gedanke, demnächst wieder zurück in den (Schul-) Alltag zu müssen, fast schon Panik aus. Es tat mir so gut, viel Freizeit und wenige Aufgaben zu haben, die Tage in Ruhe gestalten zu können, ohne Hektik und Stress. Ich hatte endlich Zeit, über Dinge nachzudenken, und das tat ich auch sehr ausführlich, ich wollte vieles anders machen – aber ich fürchtete, dass die Rückkehr in den gewohnten Trott alle positiven Effekte der Kur wieder zunichtemachen würde. Denn was bleibt? Ich habe mich erholt, ja, aber wie lange wird diese Erholung nachwirken?
So nutzte ich die verbleibende Zeit, mir ganz konkret Pläne und Vorhaben aufzuschreiben; alle guten Impulse für mich persönlich, für uns als Familie und für die Arbeit in der Schule. Mir war zwar bewusst geworden, dass wir schon vieles „richtig“ machen, dass vieles eigentlich richtig gut läuft, ich hatte aber über allem Stress in der Schule vergessen, dass das „nur“ ein Job ist. Die Schule ist nicht mein Leben, außerdem arbeite ich tatsächlich in Teilzeit (und werde auch entsprechend bezahlt), und diese Tatsachen sollten sich auch in meiner Tagesgestaltung widerspiegeln.
Deshalb habe ich mir vorgenommen, meinen schulfreien Freitag in Zukunft auch komplett schulfrei zu gestalten (und das Wochenende ebenso). Bisher gingen die Freitage für Materialerstellung, Unterrichtsvorbereitung und Klassenorganisation drauf – lauter Stunden, die mir nicht bezahlt wurden und die mir für andere Dinge fehlten. Das handhabe ich jetzt anders: Nach dem Unterricht bleibe ich etwas länger in der Schule und kümmere mich um das, was noch ansteht – schreibe Mails, kopiere, suche oder erstelle Material. Ich möchte den Schulkram soweit möglich nur in der Schule erledigen und kaum noch etwas mit nach Hause nehmen. Die Freitage sind ab jetzt für meine eigenen Projekte wie Schreiben für den Blog, für Entspannung, Kreativität und Treffen mit Freundinnen reserviert. Bisher funktioniert das erstaunlich gut und ich erlebe das als krasse Freiheit!
Das zweite wesentliche Vorhaben ist das Streichen des Wörtchens müssen aus meinem aktiven Wortschatz. Während eines Vortrags auf Kur wurde mir bewusst, wie oft ich Sätze mit Müssen formuliere und wie tief dieses Konzept in meinem Denken verankert ist: Wir müssen jetzt los. Ich muss noch die Wäsche aufhängen. Ich muss das noch fertig machen. Du musst dich jetzt anziehen… Kein Wunder, dass ich die ganze Zeit unter Strom stehe, bei all dem Druck, alles Mögliche zu müssen. Aber muss ich wirklich?
Es fiel und fällt mir schwer, diese unbedingte Notwendigkeit loszulassen – ich bin zutiefst davon geprägt und habe es wohl selbst sehr oft gehört, dieses müssen. Um mir selbst und meiner Familie etwas von dem Druck zu nehmen (und Druck erzeugt Gegendruck, das erlebe ich oft bei meinen Kindern), lerne ich gerade, meine Sätze anders zu formulieren. Statt „Wir müssen jetzt los!“ sage ich: „Wir gehen jetzt los.“ Das klingt neutral, ist aber aktivierend, ohne Druck aufzubauen. Nicht – „Ich muss die Spülmaschine ausräumen.“, sondern: „Ich räume (gleich) die Spülmaschine aus.“ Viel besser! Meine Familie habe ich gebeten, mich gegebenenfalls zu verbessern, falls ich sie mal wieder müsse. 😊
Eine dritte Änderung betrifft unsere Essensplanung, welche mich schon lange gestresst hat. Ich erstelle jetzt jeden Freitagnachmittag einen Wochenplan inklusive Termine, Klassenarbeiten und Mahlzeiten. Bisher gab es abends immer eine kalte Brotzeit, jetzt versuchen wir es unter der Woche mal mit warmen Gerichten, da nicht alle von uns mittags etwas „Richtiges“ bekommen. Mal schauen, ob sich das etabliert, aber bisher empfinde ich es als positive Veränderung.
Und schließlich habe ich noch einen Bibelvers von der Kur mit nach Hause genommen, der mich etwa ab Mitte der Zeit sehr ermutigt und geprägt hat, sodass ich ihn auch künstlerisch umgesetzt habe: “Return, my soul, to your rest, the Lord has been very good to you.” (aus Psalm 116)
Der ganze Psalm spricht mich sehr an, aber dieser eine Vers, diese Erinnerung an meine Seele, zu ihrer Ruhe zurückzukehren, ist für mich wie ein Anker im Sturm, ein Leuchtturm in dunkelster Nacht. Diesen Perspektivwechsel von den tosenden Wellen hin zu dem, der den Sturm stillt, möchte ich in meinem Alltag wieder neu einüben.
Auch wenn es turbulent ist, auch wenn mir alles über den Kopf zu wachsen scheint, will ich mir bewusst machen: Jesus ist größer. “Du, Herr, hast mir so viel Gutes getan. Du hast meine Seele vom Tod gerettet, meine Augen von Tränen, meinen Fuß vom Ausrutschen. Ich werde meinen Weg vor dem Herrn gehen, im Land der Lebendigen.”
Wenn nur eines bleibt von der Mutter-Kind-Kur, dann dieses.
Auf die Frage: „Hat es sich gelohnt?“ lautet die Antwort also: „Definitiv Ja!“ Ich kann eine Mutter-Kind-Kur unbedingt und von Herzen weiterempfehlen. Für mich war die Konstellation, allein mit meinem vierjährigen Sohn zu verreisen, ideal. Er ist schon alt genug, um in die Kinderbetreuung zu gehen und sich für eine gewisse Zeit allein beschäftigen zu können. Auch die Anreise mit dem Zug war kein Problem. Die beiden größeren Kinder sind inzwischen so selbstständig, dass es für sie keine Schwierigkeit war, mit meinem Mann zu Hause zu bleiben. Ich bin sehr dankbar, dass ich mir um die drei keine Sorgen machen musste – das lief alles sehr gut!
Für andere Mamas auf der Kur, die allein mit mehreren kleinen Kindern angereist waren, gab es jedoch kaum Erholung. Da würde ich doch lieber gemeinsam mit einer Begleitperson fahren, nicht alle Kinder mitnehmen oder mit der Kur noch etwas warten.
Und was ich auch absolut empfehlen kann, ist: Familienbesuch. Mein Mann und die zwei großen Kinder kamen für ein Wochenende nach Heringsdorf, und dieser Besuch war das allergrößte Geschenk! Ich habe es total genossen, für zwei Tage wieder zu fünft zu sein, den dreien alles zeigen zu können, einen Mini-Urlaub an der zugefrorenen Ostsee verbringen zu können – das war wunderbar!
♥
Das war also mein Bericht über eine Mutter-Kind-Kur. Seit Beantragung der Kur (vor einem Dreivierteljahr) habe ich von vielen anderen Mamas gehört, dass sie auch schon mal (oder sogar mehrfach) auf Kur gewesen sind. Ich finde es toll, dass es diese Möglichkeit gibt, und finde, dass wir sie alle nutzen sollten 🙂 Wenn du magst, kannst du unten in den Kommentaren auch berichten, ob du schon mal auf (Mutter-Kind-)Kur warst: Wie hat es dir gefallen, was hat es dir gebracht, was ist geblieben?
Ich bin gespannt!
Viele liebe Grüße und bis bald,
deine Rebekka
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