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Im Moment…

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…reden alle vom Adventsstress…

Egal, was man hört, liest oder mit Leuten redet – alle sind im Stress. Und sich einig, dass das im Dezember eben so ist. Es gibt einfach so viel zu erledigen, so viele Termine… Und ich nicke solidarisch, lächle – und traue mich nicht zu sagen, dass es mir eigentlich nicht so geht. Natürlich gibt es dies und das zu erledigen, aber ich habe nicht den Eindruck, dass es gerade so viel mehr ist als sonst.

Irgendwie ist es schon gesellschaftlich akzeptiert (erwünscht/gefordert?), im Stress zu sein. So viele Termine, so viel zu tun zu haben. Das bedeutet: “Ich habe ein Leben. Ich bin beliebt. Ich arbeite hart. Ich bin mega produktiv und fleißig.” Wahrscheinlich gebe ich auch deshalb nicht gerne zu, nicht im Stress zu sein. Weil das im Umkehrschluss bedeuten könnte, dass ich irgendetwas falsch mache. Vielleicht bin ich faul, habe keine Freunde, kein soziales Engagement, kein “Leben”… Ich möchte ungern, dass Leute das von mir denken (und frage mich, ob es nicht doch ein bisschen stimmt?).

Und ich möchte auch nicht, dass jemand sich schlecht fühlt, meinetwegen. Wenn ihr gerade im Stress seid, fühlt euch bitte nicht schlecht, weil ich es nicht bin! Das kommt auch wieder, keine Sorge!

Vielleicht ist es aber schon dran, immer wieder zu hinterfragen, ob man tatsächlich immerzu und wegen genau dieser Dinge im Stress sein muss. Klar, einiges liegt außerhalb unserer Kontrolle – viele sogenannte Verpflichtungen suchen wir uns aber auch selbst aus. Da heißt es dann entweder streichen, aussortieren und ignorieren – oder eben sich mit Freude mitten rein ins Leben stürzen!

… läuft der Alltag ein bisschen anders ab.

Was man auch an allen Ecken und Enden liest und hört: Fachkräftemangel. Wir spüren ihn auch, in den Betreuungseinrichtungen unserer Kinder. Sei es im Kindergarten, in der Schule oder im Hort – überall fehlen Erzieher*innen und Lehrer*innen. Da die Situation in unserem Hort gerade wirklich akut ist, hole ich unsere Tochter täglich früher ab. Das ist für mich an sich kein Problem, da ich zeitlich flexibel bin. Und es ist eine besondere Zeit für uns, die wir nur zu zweit miteinander verbringen können, wofür ich sehr dankbar bin.

Gleichzeitig bin ich dadurch herausgefordert, meinen Alltag neu zu takten und in anderen Bereichen zurückzustecken. Das fällt mir an manchen Tagen leichter als an anderen. Da hilft mir der Gedanke sehr, dass ich mich unter anderem auch deshalb für die Selbstständigkeit entschieden habe, um dann für unsere Kinder da sein zu können, wenn sie mich brauchen. Diese Freiheit zu haben, ist ein großes Privileg, und ich bin sehr dankbar dafür.

Und bald sind ja sowieso Ferien… 🙂

… mögen wir diese Bücher:

Mit Krieg und Frieden bin ich immer noch nicht ganz durch… Um ehrlich zu sein, verlässt mich jetzt, in der Mitte von Band 2, doch die Lust. Aber ich möchte diesen Klassiker unbedingt dieses Jahr noch fertig lesen. Einfach aus Prinzip!

Mit unserer Erstklässlerin üben wir täglich lesen – dass sie total Pferde-begeistert ist, hatte ich schon erwähnt, oder? Ich finde die Bücher dieser Reihe wirklich schön und für Leseanfänger super geeignet.

Einer der Vorteile, wenn die Kinder größer werden, ist, dass man ihnen “richtige” Bücher vorlesen kann! Und irgendwann auch welche (fast) ohne Bilder… Nils Holgerssons wunderbare Reise habe ich als Kind schon gelesen – und jetzt lese ich die Geschichte meinen eigenen Kindern vor.

Ende November habe ich die Kiste mit den Weihnachtsbüchern hervorgeholt und darin wird nun fleißig geschmökert! Mein persönlicher Favorit in Weihnachten mit Astrid Lindgren ist und bleibt Lotta, die einfach alles kann – sogar einen Tannenbaum organisieren, wo es doch in der ganzen Stadt keinen einzigen mehr zu kaufen gibt.

Bei den Kindern besonders beliebt ist derzeit außerdem Das Geheimnis der Weihnachtswichtel, das mich mit seinen liebevollen und detailreichen Illustrationen begeistert.

Welche Bücher lest ihr aktuell – mit euren Kindern oder allein?

… und diese Filme:

Vor kurzem haben unsere Kinder zum ersten Mal Drei Haselnüsse für Aschenbrödel gesehen – und waren ganz hin und weg!

Toll sind auch die weihnachtlichen Kurzfilme mit Michel, Lotta, Pippi und Co; wahrscheinlich erzähle ich euch damit nichts Neues…

Und dann wollte ich gern einen neuen Weihnachtsfilm für die Kinder finden, in dem der Weihnachtsmann NICHT vorkommt und stattdessen die wahre Weihnachtsgeschichte erzählt wird. Gar nicht so leicht…Schließlich haben wir Bo und der Weihnachtsstern entdeckt: Die Geburt Jesu erzählt aus der Perspektive eines Esels (und anderer Tiere). Ein spannender, lustiger, wirklich süßer Film, der relativ nah an den biblischen Berichten bleibt. Uns allen hat er sehr gut gefallen!

Habt ihr noch weitere Filmtipps für uns?

… schenke ich euch die Versandgebühren im Shop.

Relativ spontan habe ich mich dazu entschlossen, meinen Shop ab dem 22. Dezember über Weihnachten und Neujahr zu schließen. Ich brauche einfach eine richtige Pause!

Bis zum 22. könnt ihr aber noch fleißig bestellen – das eine oder andere Weihnachtsgeschenk fehlt ja möglicherweise noch? Ich habe noch ein paar Exemplare meines Wand&Muster-Kalenders sowie Briefpapier-Sets und Notizbücher da. Ein Original Mixed-Media-Bild ist eine ganz besondere Geschenkidee, und wenn man sich überhaupt nicht entscheiden kann, ist ein Gutschein immer eine gute Sache.

Aktuell verschicke ich übrigens innerhalb Deutschlands alle Produkte versandkostenfrei!

Schaut also unbedingt mal vorbei – ich freue mich auf eure Bestellungen!

… gehört Art Journaling jeden Tag dazu.

Nach Ende des Day by Day Art Journaling-Kurses waren über die Hälfte der Seiten in meinem selbstgebundenen Art Journal noch frei. Wie gut, dass ich gleich mit Kasia’s Advent Calendar und ihren täglichen Prompts weitermachen konnte!

Seit etwas über einem Monat gehört das Art Journaling zu meinen täglichen Routinen und ich liebe es! Es braucht wirklich nicht mehr als ein kleines Büchlein mit leeren Seiten, wenige Materialien und ein paar Minuten Zeit – und es bringt mir total viel. Schon allein das Gefühl, kreativ gewesen zu sein und ein bisschen Farbe auf Papier geschmiert zu haben, ist es wert.

… finde ich Schätze.

Noch immer gehe ich täglich ein bis zweimal 20 Minuten spazieren, wenn ich unsere Tochter zur Schule gebracht habe oder sie abhole. Manchmal nervt mich das, oder ich glaube, mir das zeitlich nicht leisten zu können – aber wenn ich erst einmal unterwegs bin, tut es so gut!

Und ich entdecke jeden Tag etwas. Ich staune über die Unterschiedlichkeit von Grundstücken und Häusern; darüber, was andere Menschen an Adventsdekorationen schön finden und wie klein und gemütlich Berlin in unserer Gegend wirkt.

Ich sammle Farben, Luft und Licht -vielleicht habe ich deshalb noch keinen Winter-Blues entwickelt…

Und ich staune über Gottes Kreativität und die Schönheit der Natur in der kühlen Jahreszeit. Wie wunderbar und zauberhaft vertrocknete Blumen aussehen! Was für Kunstwerke Tannenzapfen sind! Fast täglich bringe ich etwas von meinem Spaziergang mit nach Hause: eine Hortensien-Blüte. Einen Kiefernzapfen. Einen Silberblatt-Zweig. Zwei leuchtend rote Hagebutten.

Zu Hause arrangiere ich meine Schätze auf dem Schreibtisch und freue mich jedes Mal an ihnen, wenn mein Blick auf sie fällt.

Lauter Geschenke.

… verschicke ich jeden Tag einen Adventsbrief.

Morgens, gleich nach dem Aufstehen, verschicke ich den Adventsbrief des Tages. Leider geht das nicht automatisch… aber eigentlich ist das auch ein schönes Ritual, und die Rückmeldungen, die ich bisher bekommen habe, waren total positiv.

Jeder Adventsbrief besteht aus einem Bibeltext oder -vers, passend zur Weihnachtsgeschichte. Darauf folgen ein paar Gedanken und/oder Fragen zum Text sowie ein kreativer Prompt, etwas zum Ausdrucken, eine DIY-Idee oder was mir sonst so einfällt.

Es macht mir sehr viel Freude, die Adventsbriefe zu gestalten und zusammenzustellen und dann als persönlichen Gruß per Mail zu verschicken und ich hoffe, dass ich die Empfängerinnen damit zum Nachdenken anregen, ermutigen und inspirieren kann.

Nächstes Jahr lese und bearbeite ich meine Adventsbriefe vielleicht selbst. Dazu komme ich gerade nämlich nicht wirklich. Immer wieder stolpere ich über einen Vers, über eine Frage – und mache dann einfach weiter. Bringe den Satz zu Ende, füge eine Illustration ein, klicke auf Speichern und Schließen. Schade, eigentlich.

… freue ich mich auf Weihnachten (und auf eine Pause)!

Obwohl ich keinen Adventsstress empfinde, so freue ich mich doch sehr auf Weihnachten und auf die Feiertage; darauf, den Shop zu schließen und nur noch die allernötigsten Dinge tun zu müssen.

Ich bin jahresendmüde, so könnte man es wohl sagen.

Erschöpft vom Mama-Sein und vom ganz normalen Alltag.

Diese Woche noch “durchzuziehen”, ist ein Kraftakt. Eigentlich will ich jetzt schon nicht mehr.

Wie gut, dass bald Weihnachten ist!

Dass wir ausschlafen und die Tage auf uns zukommen lassen können.

Auch hier auf dem Blog wird dieses Jahr nicht mehr viel passieren. Ich habe noch den “kreativen Dezember” geplant – das war es dann wahrscheinlich auch.

Bis es im neuen Jahr dann (hoffentlich) gut erholt und mit frischen Ideen weitergeht – im Shop und hier, auf dem Blog!

Ich wünsche euch gesegnete und fröhliche Weihnachten.

Jesus kommt – dein König kommt zu dir!

Er freut sich wahnsinnig auf dich und wünscht sich nichts mehr, als Zeit mit dir zu verbringen.

Ob die Gardinen frisch gewaschen und die Kekse selbstgebacken sind, interessiert ihn genauso wenig wie kreativ verpackte Geschenke oder ein 7-Gänge-Weihnachtsmenü!

Er will einfach nur dich.

So, wie du bist.

Dein Herz ist seine Krippe –

wenn du willst.

5 Kommentare

  • Anne

    Hey Rebekka, danke, dein Text tat gut zu lesen 🙂 Ich mache mir so oft selbst Stress und möchte das unbedingt angehen. Du gibst mir jetzt ein wenig die Erlaubnis auch mal faul und unproduktiv zu sein. Die kleinen Dinge zu sehen, nach Herzenslust kreativ zu sein. Danke 🙂 gesegnete Weihnachten euch!
    Anne

  • Friederike

    Ja, einen Shop-Account bei Insta zu pausieren ist natürlich nochmal etwas anderes, als privat für eine Zeit nicht reinzugucken. Ich hab gemerkt, wie viel Zeit und Gedanken mir das genommen hat. (Auch wenn es gleichzeitig bereichernd ist, tja… 😉

    Bei der Glasglocke weiß ich noch nicht so recht. Ich bin noch beim Lesen und kann schon verstehen, warum das Buch so beliebt ist. Die Sprache mag ich jedenfalls, zum Inhalt werd ich mir wohl erst am Ende ein Urteil bilden.

  • Elisabeth Mann

    Liebe Rebekka, mein momentanes Lieblingsbuch ist: „Aus Liebe zum Leben „ von Rachel Naomi Remen, und dieses kann ich auch empfehlen:“Der letzte Mönch von Tibhirine „ von Freddy Derwahl ,Allen Segen dir ,Liebe Grüße,Elisabeth

  • Friederike

    Ich fühle mich tatsächlich auch nicht soo gestresst, wenngleich in dieser letzten Woche vor Weihnachten nun doch noch ein paar Dinge anstehen, die sich nicht weiter verschieben lassen. Das Insta-Fasten, angeschoben von Veronika, hilft mir in diesem Advent ungemein.

    Ich lese grade “Die Glasglocke”, davor “Wer die Nachtigall stört”.

    Einen schönen Restadvent dir!

    • rebekkasloveletter

      Liebe Friederike, das klingt doch super! Insta-Fasten “traue” ich mich nicht, wegen des Algorithmus und so… aber über die Feiertage werde ich auch eine Pause machen, denke ich.
      Die Bücher habe ich beide schon gelesen 🙂 Magst du “Die Glasglocke”?
      Liebe Grüße!

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