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40 werden – 40 feiern!

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Dieses Jahr fiel mein Geburtstag auf einen ganz normalen Wochentag, sodass wegen Schule und Kita ein früher Start angesagt war und wir am Nachmittag auch unsere üblichen Termine wahrnehmen mussten. Trotzdem hat meine Familie den Tag für mich richtig schön und besonders gestaltet, mit einem leckeren Croissant-Frühstück bei Kerzenschein, liebevollen Geschenken und Sushi zum Abendessen 🙂

Die Planung beginnt!

Richtig gefeiert wurde dann über eine Woche später. Auf dieses Fest hatte ich mich mehrere Monate im Voraus gefreut und vorbereitet, schließlich wird frau nicht alle Tage 40! Und da ich viele Menschen aus ganz Deutschland einladen wollte, brauchten sie für die Planung auch genug Vorlauf (da empfiehlt sich definitiv eine Save the date-Nachricht :)). 

Die finale Einladung zur Feier sah dann so aus: 

Das Postkartenmotiv und die Briefmarken sind natürlich eine Hommage an “LoveLetter” und mein kreatives Business – die Motive der einzelnen Briefmarken (auf der Rückseite der Einladung gibt es noch mehr zu sehen) spielen auf Stationen meines Lebens an oder auf Dinge, die mir wichtig sind oder die ich gerne mag, wie z.B. Croissants. 

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, die einzelnen Bilder mit Aquarellfarben zu malen und sie dann mit Hilfe von Photoshop zu einer bunten Postkarte zusammenzusetzen.

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Als die Feier näher rückte, legte ich ein Farbschema für die Deko fest, damit alles ein bisschen einheitlicher aussah. In den letzten Jahren habe ich ein Faible für Rosa entwickelt, und liebe insgesamt alles, was hell und bunt ist. Das sollte sich in der Partydeko auch wiederspiegeln. 

Die Farbpalette hier habe ich übrigens hier kostenlos erstellt – ist eine ganz nette und auch hilfreiche Spielerei 🙂 

DIY: Party-Deko

Als wichtigste Elemente für die Party-Deko sollten Muscheln dienen, da sie so vielfältig und interessant sind und es mir unheimlich viel Spaß macht, sie am Strand zu sammeln und sie zu malen. Auf Instagram hatte ich die wunderschönen Muscheln von Lucie De Moyencourt entdeckt und mich von ihrer Muschel-Wandkunst inspirieren lassen (leider lebt und arbeitet sie in Kapstadt, sodass ich wahrscheinlich nie eins ihrer Kunstwerke besitzen werde…).

In den Wochen vor der Party habe ich fast jeden Nachmittag größere und kleinere Muscheln auf festen weißen Karton (300g) gemalt – mit den Wasserfarben meiner Kinder. Mein kleiner Sohn leistete mir dabei regelmäßig Gesellschaft, das war total schön, und so wuchs meine Muschelsammlung stetig an. 

Neben den Muscheln malte ich auch noch einige Blüten: Klatschmohn, Anemonen und Pfingstrosen, die ich besonders gerne mag. 

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Für die Dekoration der Tische habe ich länger überlegt, mich dann aber für eine eher schlichte und kostengünstige Lösung entschieden – anstatt etliche einheitliche Tischdecken, Vasen und Kerzenhalter anzuschaffen, verwendete ich stattdessen bunt gemixt, was ich eben zu Hause hatte, und konnte mir auch noch ein bisschen was von einer Freundin leihen. Am Ende passte alles in gerade diesem Mix sehr gut zusammen, und ich brauchte kein Geld auszugeben – außer für die kleinen Blumensträuße 🙂

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Und auch das Briefmarken-Thema griff ich noch einmal auf, mit einer Briefmarken-Girlande zu den verschiedenen Stationen meines Lebens. Das dauerte deutlich länger, machte aber auch sehr viel Spaß und ließ mich reflektieren, was ich alles in den letzten 40 Jahren erleben durfte. 

Auf einem großen Plakat konnten die Gäste eintragen, seit welchem Jahr wir uns bereits kennen – ich fand es sehr spannend, mir bewusst zu machen, aus welchen unterschiedlichen Phasen und für wie lange mich manche Herzensmenschen mich schon begleiten. 

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Willkommen!

Bei etwa 60 erwarteten Gästen wäre unsere Wohnung aus allen Nähten geplatzt, sodass ich froh war, uns in unseren Gemeinderäumen einmieten zu können. Dort haben wir schon diverse Familienfeste veranstaltet und ich bin immer wieder dankbar für diese tolle Möglichkeit.

Da ich Menschen aus sehr verschiedenen Phasen und Stationen meines Lebens eingeladen hatte, die sich untereinander oft nicht kannten, wollte ich das Kennenlernen ein bisschen erleichtern. Dazu bereitete ich Namensschilder vor, auf die die Leute neben ihren Namen auch aufschreiben konnten, woher sie mich kannten. Ich hatte den Eindruck, dass das wirklich eine hilfreiche Sache war 🙂 

Das Programm

Ein bisschen Programm habe ich mir (wie es so meine Art ist…) natürlich auch überlegt. Es war mir wichtig, einen gemeinsamen Anfang mit allen Gästen zu haben, ein paar Worte zu sagen und einige Lobpreislieder zu singen – denn wem habe ich schließlich all das Gute in meinem Leben zu verdanken?

Mein Bruder erklärte sich bereit, den Lobpreis zu leiten und mit seiner Gitarre zu begleiten, und wir verbrachten eine sehr gesegnete und bewegende Zeit mit Gesang und Gebet. Diese Minuten waren für mich ein absolutes Highlight – so viele Herzensmenschen versammelt, gemeinsam vor Gott – großartig!

Für den weiteren Ablauf hatte ich ein kleines Plakat gestaltet: Weitergehen sollte es mit Kaffee und Kuchen, und bis zum Abendbuffet konnten wir uns alle die Zeit mit verschiedenen Spielen und anderen Aktivitäten vertreiben; dazu weiter unten mehr 🙂

 

Nachmittags: Kaffee, Kuchen und mehr

In der Einladung hatte ich darum gebeten, statt Geschenken einen Beitrag fürs Buffet mitzubringen – und dieser Bitte kamen meine Gäste auch mehr als nach. Wir hatten ein sehr reichhaltiges und leckeres Kuchenangebot: von Zimtschnecken und Tartes über Pflaumenkuchen, veganen Muffins, schwedischem Kladdkaka bis portugiesischen Pastéis de Nata blieben keine Wünsche offen. Das war wirklich großartig!

Für die Übersichtlichkeit des Buffets hatte ich farblich passende Schilder gebastelt, auf denen wir nicht nur notierten, was mitgebracht wurde (und ob es vegan war), sondern auch, wer den Beitrag geleistet hatte – denn so kann man viel einfacher nach dem Rezept fragen 🙂 

Damit keine Langeweile aufkam, hatte ich sowohl für draußen als auch für drinnen ein paar Dinge vorbereitet: Obwohl Regen und Wind es leider unmöglich machten, die Tischtennisplatte aufzubauen, spielten doch einige Hartgesottenen im Gemeindegarten Fußball und Wikingerschach. 

Drinnen bestand die Möglichkeit, sich in der “Leihbücherei” eines meiner Lieblingsbücher auszuborgen, und Gesellschaftsspiele standen auch zur freien Verfügung.

Ich hatte mir vorgenommen, möglichst mit jedem Gast wenigstens kurz zu sprechen – einige hatten einen weiten Weg auf sich genommen, um bei der Feier dabei sein zu können. Ganz gelungen ist es mir nicht, dazu waren wir einfach zu viele, es war aber richtig schön zu beobachten, wer sich alles mit wem unterhielt und wie offen und herzlich einfach die Menschen in meinem Leben sind! Ich bin unendlich gesegnet mit all diesen warmherzigen, hilfsbereiten, liebevollen Herzensmenschen. ♥

Und ich wurde auch überrascht: Mein Bruder hatte diese wunderschönen Karten als “warme Dusche” vorbereitet – auf der Rückseite durfte von allen Anwesenden notiert werden, was sie an mir schätzen und mögen. Das war eine sehr herzerwärmende Idee und ich habe mich sehr über die viele Wertschätzung gefreut, die ich am Ende des Festes mit nach Hause nehmen durfte. 

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Das (leider ziemlich untergegangene) kreative Gemeinschaftsprojekt

Auf der Suche nach einem Kreativ-Angebot für meine Feier (denn so etwas ist ja ein MUSS bei mir!) wurde ich bei Carolin vom Atelier Kunstbrücke fündig – sie stellte auf Instagram ihr Angebot vor, bei dem Gäste (z.B. auf Hochzeiten) ein gemeinsames großes Bild gestalten, welches dann in kleine quadratische Teilbilder zerschnitten wird. Die Gäste dürfen diese kleinen Bilder dann, in einem Passepartout gerahmt, mit nach Hause nehmen – als kleine, feine Erinnerung an das Fest. Das fand ich so schön und passend! Also bereitete ich alles dafür vor: großen, weißen Karton als Grundlage, Acrylfarben, Pinsel, Stifte, alte T-Shirts zum Überziehen als Schutz vor Klecksen etc.

Leider machte das Wetter mir einen Strich durch die Rechnung: Es fing an zu regnen und ich musste die vorbereiteten Kreativtische von draußen ins Haus verlegen. Dort gab es aber nicht genug Platz, um sich wirklich kreativ austoben zu können. Auch später, als der Regen aufgehört hatte, ergab sich keine Möglichkeit mehr, das Gemeinschaftsbild allen Gästen zugänglich zu machen – und in meiner Aufregung hatte ich zudem auch vergessen, diese Aktion bei der Begrüßung anzusagen, sodass die meisten wohl nicht einmal davon wussten… 

Die Idee ist trotzdem gut, und einige Kinder haben sich über die Möglichkeit zum Malen und Gestalten sehr gefreut 🙂 Vielleicht mache ich ein anderes Mal von dieser tollen Idee Gebrauch… 

Schon wieder Essen: Das Abendbuffet

Irgendwann wurde es Zeit für das Abendessen – auch dafür hatten die Gäste den Großteil selbst mitgebracht, sodass das Buffet mindestens ebenso reichhaltig und lecker war wie das Kuchenbuffet am Nachmittag. Ausreichend Essen und Getränke für 60 Personen zu planen, fand ich durchaus herausfordernd, und ich zweifelte bis zum Ende, ob es entweder nicht reichen oder viel zu viel sein würde… Insgesamt passte die Essensmenge aber sehr gut. Es findet sich alles, Gott sei Dank 🙂

In der Vorbereitung und Planung meiner Feier hatte ich kurz darüber nachgedacht, ein paar Leute für das Buffet und die Versorgung der Küche (Kuchen anschneiden, Suppe erwärmen, Geschirr abräumen, Abwasch etc.) anzufragen – ich entschied mich aber dann, darauf zu setzen, dass wir das schon alle gemeinsam spontan wuppen würden. Beim nächsten Mal würde ich das wahrscheinlich doch anders handhaben, aber insgesamt ging mein Plan voll auf: Viele packten mit an und ich brauchte nicht viel mehr zu tun als die Helfenden zu koordinieren.

Das war eine großartige Hilfe und ermöglichte mir, den Großteil der Zeit wirklich mit meinen Gästen zu verbringen und mit Menschen zu reden, die ich teilweise seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Also vielen Dank an alle, die mich unterstützt und das tolle Fest damit erst möglich gemacht haben!

Da es im Haus nicht genug Sitzplätze für alle gab, hatten wir im Gemeindegarten zwei Pavillons mit Bänken und Tischen aufgebaut. Zwischendurch regnete und windete es einigermaßen stark, sodass es nicht gerade gemütlich war, dort zu sitzen – ab dem späteren Nachmittag wurde und blieb es aber trocken, Gott sei Dank (Er spannte sogar noch einen doppelten Regenbogen über das Haus, als Zeichen, dass es genug geregnet hatte!). 

Mein Mann entfachte ein Feuer in der Feuerschale, wo später auch Marshmallows gegrillt wurden – das war richtig schön gemütlich und ein netter Treffpunkt für alle, die ein bisschen frische Luft schnappen wollten.

 

Dankbarer Ausklang

Irgendwann geht auch das schönste Fest zu Ende – und es muss aufgeräumt werden. Meine Schwiegermutter fuhr mit den Kindern nach Hause und brachte sie ins Bett, während mein Mann und ich und einige fleißige Helfer in den Gemeinderäumen klar Schiff machten. Es packten viele mit an, einige von ihnen blieben sogar bis zum Schluss und stellten sicher, dass wirklich alles erledigt war, als wir uns verabschiedeten. Das war eine große Hilfe! 

Das Auto meiner Schwiegermutter war komplett vollgepackt, als wir schließlich müde, aber glücklich zu uns nach Hause fuhren. Eine großte Kiste voll mit Geschenken war auch dabei – und das, obwohl ich ja “nur” um Beiträge zum Buffet und um Unterstützung beim Aufräumen gebeten hatte, die ich ja beide im Überfluss erhalten hatte!

Am nächsten Tag durfte ich mich also noch einmal freuen und wunderschöne Geschenke auspacken – happy Bekki 🙂 

 

Es war ein wunderbares Fest – alle Vorbereitungen und auch der zwischenzeitliche Stress (den ich mir hauptsächlich selbst gemacht habe…) waren es definitiv wert und ich bin froh, meinen 40. Geburtstag gebührend begangen zu haben 🙂 

Den Gedanken an meinen nächsten runden Geburtstag schiebe ich lieber noch für eine Weile beiseite…

Und damit schließe ich die kleine Blogreihe zum 40 werden (hier geht es zu Teil 1 und Teil 2, falls du sie verpasst hast) – ich hoffe, es hat dir gefallen und du konntest ein bisschen Ermutigung und/oder Inspiration für dich mitnehmen! 

Ganz liebe Grüße und bis bald

deine Rebekka

PS: Vielen Dank an Leonie, Dennis und Falko für die Fotos!

PPS: Seit Kurzem bin ich übrigens auch auf LinkedIn zu finden – wir können uns gern vernetzen, wenn du magst. Das würde mich sehr freuen 🙂

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