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Ein Plädoyer für die Freundlichkeit
Wir fahren viel und gerne mit dem Fahrrad. Zur Schule, zum Einkaufen, zum Gottesdienst – wenn das Wetter es zulässt, fahren wir mit dem Fahrrad. Auch unsere Kinder. Mittlerweile ist auch unser “Kleiner” so groß, dass er selbst fahren kann und nicht mehr im Fahrradanhänger sitzt. Meinen Mann freut’s. Wir fahren aus Überzeugung, weil es auf kurzen bis mittleren Strecken oft am schnellsten ist, und weil es uns Spaß macht. Und wir halten uns, so gut es uns möglich ist, an die Regeln. Die Kinder tragen ihre Fahrradhelme und haben Reflektoren und große Wimpel an ihren Rädern. Wir bemühen uns, unseren Kindern ein rücksichtsvolles und vorausschauendes Verhalten im Straßenverkehr vorzuleben.…
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Im Moment…
{enthält unbeauftragte Werbung} möchte ich schreiben, weiß aber nicht so richtig, worüber. Themen gibt es sicher genug, aber wenn es darum geht, Worte dafür zu finden, komme ich nicht weiter. Es geht mir ganz gut, aber das kann von Tag zu Tag stark schwanken. Manchmal frage ich mich: Wer bin ich eigentlich, und welche Version meiner Wahrnehmung ist die “richtige”? Bin ich wirklich total verkorkst, wie ich mich gerade empfinde – oder ist mein Leben doch so schön und wunderbar wie in den hellen Zeiten? Ist es irgendwas dazwischen, oder beides zugleich? Wie kann ich das herausfinden? Wenn meine Gedanken darum kreisen, finde ich immer wieder Frieden in dem Gedicht…
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Nicht ohne mein Ferientagebuch – mit Kindern verreisen
Die Sommerferien rücken in greifbare Nähe – wir haben unseren Urlaub für dieses Jahr aber schon erlebt: zwei Wochen Kroatien. Fünf verschiedene Unterkünfte und etwa 1500 Autokilometer. Berge und Meer. Tiefe Höhlen und unendlich scheinende Treppen in die Höhe. Natur und Kultur. Grottenolm und Dinosaurierspuren. Pizza, Grillplatten und Gelato. Sonnenschein und Regen wie aus Eimern… von allem etwas. Wir haben richtig viel unternommen, gesehen und gestaunt! An anderen Tagen konnten wir wegen des starken Regens unsere Unterkunft praktisch nicht verlassen… Wir haben 1400 Fotos gemacht, von denen es nur eine kleine Auswahl in unser Urlaubsalbum schaffen wird. Wir haben uns einen Schatz an Erinnerungen gesammelt: auf Fotos, in unseren Herzen…
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Mut am Montag – für Mamas
Ich möchte eine gute Mutter sein. Wirklich. Und doch gelingt es mir so oft nicht, die zu sein, die ich sein möchte. Ich bin ungeduldig, launisch, höre nicht richtig zu, löse Versprechen nicht ein. Manchmal schreie ich meine Kinder an, schimpfe statt zu trösten, beende ein lustiges Spiel, weil ich gerade echt keinen Nerv mehr dafür habe. Es gibt Tage, da mache ich mir Sorgen, was die Mutter, die ich bin, den Seelen ihrer Kinder antut. Ob jedes einzelne Mal, wo ich an ihnen schuldig werde, eine unsichtbare Narbe in ihrem Herzen hinterlässt. Ob sie später zur Therapie müssen, weil ich ihnen ein Trauma zugefügt, oder ihnen mein eigenes Trauma…
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“Mama, wir haben Hunger!”
Wenn die Kinder am Nachmittag vom Kindergarten nach Hause kommen, haben sie vor allem eins: Hunger! Der “Nachmittagssnack”, wie sie ihn nennen, ist also eine absolute Notwendigkeit, und ich kann meine Kinder da auch gut verstehen. Es ist ja nicht nur das körperliche Bedürfnis nach Nahrung – wenn wir gemeinsam am Tisch sitzen, können sie runterkommen, erzählen, Ruhe tanken, mit den Eltern (bzw. meistens mit Mama) reconnecten und eben auch etwas Leckeres essen. Normalerweise gibt es bei uns Obst zum Nachmittagssnack, in Kombination mit Salzbrezeln, Nüssen, Keksen oder (selten) selbst ausgesuchtem Gebäck vom Bäcker. Ab und zu backe ich auch oder mache Waffeln, aber das ist dann schon etwas Besonderes…














