Gedanken
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Im Moment…
{enthält unbeauftragte Werbung / Verlinkungen} … ist es hart. Das fühlen wir doch gerade alle, oder? Nach zwei Jahren Pandemie plötzlich ein Krieg nur ca. zwei Flugstunden von uns entfernt. Bilder von bombardierten Krankenhäusern, toten Familien, Verzweiflung und Angst. Geflüchtete am Bahnhof und ein Diktator auf allen Bildschirmen. Im Supermarkt gibt es kein Sonnenblumenöl und kein Mehl mehr zu kaufen, und wir sind gerade wirklich froh, kein Auto zu besitzen und nicht tanken zu müssen – spürbar sind die steigenden Preise natürlich auch für uns in so vielen anderen Bereichen. Meine Kinder fangen an, sich Sorgen zu machen, sprechen von Weltkrieg und Atombomben… wie sehr wünsche ich ihnen eine behütete,…
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Heute schreibe ich über… meine Oma {1}
Meine Oma hatte immer Bonbons in ihrer Manteltasche. Wenn wir spazieren gingen, drückte sie uns heimlich einen oder zwei in die Kinderhände. Die kleinen Schubladen des Einkaufsladens im Obergeschoss füllte sie vor unseren Besuchen auch immer mit Süßigkeiten auf, sodass wir etwas zum (Ver-)Kaufen und zum Naschen hatten. Und wenn wir uns dann wieder auf den Heimweg machten, bekam jedes Kind eine Tüte voll mit Süßigkeiten. Ein Teil davon war schon seit einer Weile abgelaufen, darauf musste man achten, aber es war jedes Mal ein Fest! Bei Oma gab es immer die ganzen süßen Getränke, die es zu Hause nicht gab. Sie kochte und backte extra das, was wir am…
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What are you doing to make things better?
Es ist so schön und wohltuend, dass ich jetzt wieder täglich spazieren gehen kann – diese gute Gewohnheit hat mir während der Isolation wirklich gefehlt! Jetzt drehen der Kleinste und ich also wieder unsere Runden. Manchmal probiere ich eine neue Route aus, aber ganz oft nehmen wir ungefähr den gleichen Weg, fast jeden Tag. Und diese Strecke führt uns immer auch an einem Stromkasten vorbei, auf den ein kreativer Mensch einen Satz gesprayt hat: What are you doing to make things better? Jeden Tag wieder berührt mich dieser Satz; er bringt etwas in mir in Schwingung. Ich weiß, damit bin ich gemeint: What am I doing to make things…
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Ist mir egal
{enthält Verlinkung/ unbeauftragte Werbung} Mein Problem ist, dass mir nichts egal ist!” schluchze ich in den Telefonhörer. Nach einem langen fordernden Tag allein mit Baby, nach vielen Nächten mit viel zu wenig Schlaf, nach Tränen, Rotz und Selbstvorwürfen finde ich endlich den einen Satz, der meine Misere beschreibt. Hallo, ich heiße Rebekka, bin 35, Mutter von drei Kindern, und mir ist nichts egal. Man sollte meinen, nach achteinhalb Jahren Muttersein hätte ich es langsam kapiert, aber anscheinend habe ich meine Bemühungen noch immer nicht aufgegeben. Ich habe bei (fast) allem eine ziemlich konkrete Vorstellung davon, wie es zu laufen hat, und vielleicht sogar noch ein bisschen besser davon, wie es…
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Happy new year zwischen Windeln und Visionen
[enthält unbeauftragte Werbung/Verlinkungen} Ein gesegnetes und frohes neues Jahr wünsche ich dir! Ich hoffe, du bist gut gestartet, voller Zuversicht und Mut. Jetzt ist es da, das neue Jahr, und liegt mit seinen 365 (ok, jetzt noch 351) leeren Seiten vor mir wie ein ganz neues Tagebuch. Das mag ich ja, ein neues Tagebuch beginnen! Viele Tage werden sich ganz von selbst füllen. Manches werden wir nicht beeinflussen können. Wir werden überrascht werden, von Gutem und auch von Schwerem. Vielleicht tauchen plötzlich neue Protagonisten und Nebendarsteller auf, vielleicht wird sich jemand verabschieden, vielleicht nimmt deine Geschichte eine ganz wunderbare Wendung, die jetzt noch gar nicht absehbar ist… Ja, manche Handlungsstränge…













