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Heute schreibe ich über… meine Oma {1}
Meine Oma hatte immer Bonbons in ihrer Manteltasche. Wenn wir spazieren gingen, drückte sie uns heimlich einen oder zwei in die Kinderhände. Die kleinen Schubladen des Einkaufsladens im Obergeschoss füllte sie vor unseren Besuchen auch immer mit Süßigkeiten auf, sodass wir etwas zum (Ver-)Kaufen und zum Naschen hatten. Und wenn wir uns dann wieder auf den Heimweg machten, bekam jedes Kind eine Tüte voll mit Süßigkeiten. Ein Teil davon war schon seit einer Weile abgelaufen, darauf musste man achten, aber es war jedes Mal ein Fest! Bei Oma gab es immer die ganzen süßen Getränke, die es zu Hause nicht gab. Sie kochte und backte extra das, was wir am…
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Jahresabend und Morgenfreude
Ich liebe diese Zeit zwischen den Jahren. Es ist eine besondere Stimmung, zwischen Abschied und Aufbruch, Melancholie, Dankbarkeit und Hoffnung. Ich schaue zurück auf das, was war. Fühle in mich hinein, wo ich gerade stehe. Mache mein Herz weit und denke an das, was kommen will. Auch wenn die Feiertage und die danach ziemlich voll waren und ich nicht die Gelegenheit hatte, Rückblick und Ausblick so intensiv zu gestalten, wie ich es gern gewollt hätte – es ist mir gelungen, das Alte abzuschließen und dem Neuen die Tür zu öffnen. 2021 war ein ganz besonderes Jahr für mich und ich werde es für immer als solches im…
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Von Räumen und Zwischenräumen
In den Herbstferien haben wir meine Oma besucht und sie wahrscheinlich zum letzten Mal gesehen. Unser Abschied war sehr herzlich, emotional und auch wehmütig: „Das nächste Mal sehen wir uns im Himmel.“, sagte meine Oma. Sie ist auf dem Weg, auf ihrem letzten. Sie weiß, wohin sie geht, sie freut sich darauf – und gleichzeitig fällt der Abschied schwer. Zwischenraum. Wir haben letzte Fotos gemacht, mit den Kindern und meiner Oma und mir, und als ich die Bilder zu Hause anschaute, erschrak ich. Ich hatte ja gesehen, wie klein und dünn meine Oma geworden war, gezeichnet von ihrem Alter und ihrer schweren Krankheit. Sie hatte sich seit unserem letzten Zusammentreffen…
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Dreimal drei
Immer wieder, mitten im Alltagstrubel, sprüht kurz ein Gedankenfunke auf: „Jetzt hast du wirklich drei Kinder! Wie wunderbar verrückt!“ Ja, manchmal kann ich es immer noch nicht glauben. Herz und Hände sind so voll gerade! Drei kleine Wesen, die mich ihre „Mama“ nennen. Was für ein Geschenk, was für eine Aufgabe! Die 3 ist eine besondere Zahl. In Märchen gibt es oft drei Federn, drei Söhne, drei Aufgaben, die der Held bewältigen muss. Spontan fallen mir gleich mehrere Redewendungen ein, in denen die drei vorkommt. Und so viele berühmte Dreiklänge: Messer, Gabel, Löffel. Glaube, Hoffnung, Liebe. Schere, Stein, Papier. Kaspar, Melchior, Balthasar. Ich persönlich habe den Spleen, dass ich von…
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Im Moment…
{enthält uneauftragte Werbung} Und wieder ist eine Woche vergangen… die Tage sind voll und fliegen nur so dahin. Es ist nichts Spektakuläres, was hier passiert. Der normale Alltag eben, mit Wäschebergen, Hausaufgaben, Babylachen und abendlichem Zirkus. Mein buntes, reiches Leben! Es ist schön, immer wieder (zurück) zu schauen, was war und was ist. Mit tiefsinnigen Weisheiten kann ich derzeit nicht dienen, aber vielleicht erfreut euch mein kleiner Einblick in den Alltag oder bringt euch auf Ideen. .. das wäre schön! Im Moment… … freue ich mich immer noch über meine Geburtstagsgeschenke: Schenken ist definitiv eine meiner Liebessprachen und so freue ich mich jedes Jahr auf meinen Geburtstag und ganz besonders…














