Fastenzeit,  Glaube,  Passionszeit

Passionsbrief 1: Das Licht der Welt

Heute beginnt die Passionszeit – und das bedeutet, dass ich den ersten Passionsbrief verschickt habe! In diesem geht es um Jesus als das Licht der Welt, und was das für uns heute bedeutet.

Als kleines Geschenk zum Beginn der Fastenzeit zeige ich euch hier einen Teil des ersten Passionsbriefes. Dann könnt ihr euch noch besser vorstellen, was meine Passionsbriefe eigentlich sind – und sie euch bei Interesse schnell bestellen (oder sie verschenken, das geht auch!).

Das Licht besiegt die Finsternis

Und es war schon um die sechste Stunde, und es kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde, und die Sonne verlor ihren Schein, und der Vorhang des Tempels riss mitten entzwei.  Und Jesus rief laut: Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände! Und als er das gesagt hatte, verschied er.

Lukas 23,44-46

Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Erscheinung war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. Die Wachen aber erbebten aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot.  Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die Stätte, wo er gelegen hat; und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern: Er ist auferstanden von den Toten. Und siehe, er geht vor euch hin nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt.

Matthäus 28,1-7

Jesus, das Licht der Welt, geht freiwillig in die absolute Finsternis – für mich! Die Trennung von Gott, den Tod, die Leere, die Dunkelheit wählte er – für mich.

Als er starb, wurde es finster.

Sein Licht erlosch.

Ohne ihn wäre es dunkel auf der Welt, dunkel in mir.

Aber als er dann, am dritten Tag, auferstand, tat er es mit einem Leuchten und Strahlen und Blitzen! Das Licht besiegt die Dunkelheit. Die Finsternis kann das Licht nicht halten.

Es werde Licht – auch in dir und mir. Die Finsternis hat keine Macht mehr über dich. Egal, wie sie sich in deinem Leben zeigt. Egal, wie schwarz und undurchdringlich und unvergänglich sie scheint.

Das Dunkel kann dich nicht halten.

Jesus hat es besiegt!

Eines der aktuellen Lieblingslieder meiner Kinder handelt davon, dass wir keine Angst im Dunkeln haben müssen: Not afraid von Rend Collective.

Im Refrain heißt es:

I’m not afraid of the dark                             Ich fürchte nicht das Dunkel
The dark’s afraid of me                                 Das Dunkel hat Angst vor mir
I’m not afraid ’cause Your heart                 Ich habe keine Angst, weil dein Herz
Is shining bright in me                                  so hell in mir scheint.
Be bold, be strong                                           Sei unerschrocken, sei stark
Be brave, hold on                                            sei mutig, halte durch
I’m not afraid anymore                                  Ich habe keine Angst mehr
Your love glows in the dark                           Deine Liebe leuchtet im Dunkeln.

Die zweite Zeile gefällt mir besonders gut: „Das Dunkel hat Angst vor mir.“

Jesus hat gesiegt, über jedes Dunkel. Sein Licht scheint heller und undurchdringlicher als alle Finsternis. Die Nacht muss weichen, das Dunkel sich erschrecken, weil Jesus es durchschritten und überwunden und erhellt hat.

Zum Nachdenken:

Welches Dunkel deines Lebens möchtest du heute ans Licht bringen?

Welche Schuld bekennen, welche Angst besiegen, welche Lüge aufdecken, welche Entschuldigung aussprechen?

Kreativ-Prompt:

Taschenlampen-Bild

Du brauchst: Ein Blatt schwarzen Tonkarton (im Format deiner Wahl, z.B. A5 oder A6), ein Stück durchsichtige Plastikfolie in der gleichen Größe, Filzstifte und/oder schwarze Marker (permanent!), weißes Papier, Tacker oder Kleber

So geht’s:

  1. Schreibe oder zeichne dein Wunschmotiv auf die Plastikfolie. Du kannst z.B. einen Bibelvers darauf schreiben, der dich ermutigt und daran erinnert, dass Jesus in jeder Dunkelheit dein Licht ist. Achte darauf, oben einen Streifen von etwa 1cm Breite frei zu lassen.
  2. Lege die beschriftete (oder bemalte) Plastikfolie auf den schwarzen Tonkarton und tackere oder klebe beides zusammen – allerdings nur am oberen, freigelassenen Streifen. Die Plastikfolie darf nicht vollständig auf den schwarzen Karton geklebt werden, sondern muss noch aufgeklappt werden können.
  3. Zum Schluss wird aus dem weißen Papier eine „Taschenlampe“ gebastelt – auf meiner Skizze siehst du ein Beispiel, wie deine Taschenlampe aussehen könnte. Ein einfacher, weißer Papierstreifen tut es aber auch.
  4. Um den Text, den du auf die Plastikfolie geschrieben hast, lesen zu können, brauchst du nur die „Taschenlampe“ zwischen Folie und schwarzen Karton zu schieben – tadaaa!

Mitmachen:

Wenn du jetzt Lust bekommen hast, die Passionszeit in diesem Jahr ganz bewusst mit Hilfe meiner Passionsbriefe zu gestalten, kannst du sie einfach per Mail an rebekkasloveletter[at]gmx.de bestellen – für 10 Euro erhältst du dann 7 Passionsbriefe als PDF per E-Mail zugeschickt, jeden Mittwoch neu.

Und übrigens: Es gibt auch eine Facebook-Gruppe zu den Passionsbriefen 2020, in der wir uns austauschen und ermutigen können! Den Zugang zur Gruppe erhältst du gleich nach deiner Bestellung.

Ich freue mich darauf, dir zu schreiben und dich in der Gruppe zu treffen!

Eine gesegnete Passionszeit!

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