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    Von Wunden und Wundern

    Sie erzählen mir jeden Tag von meinen drei Wundern: Die silbernen Streifen auf meinem Bauch. Dort, wo meine Haut sich dehnen musste, Platz machen für das kleine neue Leben, wo sie riss – lauter winzige Wunden, die mit der Zeit zwar verblassen, aber für immer zu mir gehören werden. Ich bin nicht mehr die, die ich einmal war. Drei Schwangerschaften, drei Geburten, drei Wochenbetten haben Spuren hinterlassen. Je genauer man hinschaut, desto mehr entdeckt man sie auch: Linien, Male, Narben – Wunden. Zeichen und Wunder. Nicht alle Wunden sind sichtbar. Das, was vom Kinderwunsch bleibt, auch wenn er sich schließlich erfüllt hat, ist in die Seele eingegraben. Die Erfahrung wird…

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    35

    Wieder ist ein Jahr vergangen – und was für eins (und damit meine ich ausnahmsweise mal nicht Corona)! Wieder durfte ich ein Jahr älter werden: 35. Das ist ein Privileg, ein Geschenk, und ich bin vor allem dankbar. Wenn ich zurückschaue, dann sehe ich vor allem und ganz deutlich das letzte Jahr mit Schwangerschaft und der Ankunft unseres Babys und denke an meinen 34. Geburtstag. Ich habe darüber auch hier auf meinem Blog geschrieben, unter anderem diesen Absatz, über den ich heute schmunzeln muss: “34. Bis zu meinem 35. Geburtstag wollte ich die „Familienplanung“ abgeschlossen haben… So langsam wird die Zeit knapp. Werden wir noch ein drittes Kind bekommen? Kann…

  • Familie,  Gedanken,  Glaube

    Von Fülle und Angst

    Manchmal macht es mir fast Angst, wie gut es uns geht. Wie gut wir bisher durch diese Krise gekommen sind. Diese Pandemie, die Menschenleben fordert und Existenzen zerstört, die Kinderseelen schindet und Depressionen schürt, die unsere Demokratie vor die Zerreißprobe stellt und Freundschaften beendet – die Spuren, die sie bei uns hinterlassen hat, sind vergleichsweise harmlos. Ja, wie gesegnet und behütet ich bin! Und das völlig unverdient. Ich habe in meinem Leben noch keinen schweren Verlust ertragen müssen, noch keine schlimme Diagnose bekommen, noch nie einen Krieg erlebt oder mein Zuhause verloren. Ich komme aus einer sogenannten “heilen” Familie und darf meine Kinder in einer solchen aufwachsen sehen. Mit meinem…

  • Familie,  Freundschaft,  Frühling,  Glaube,  Mut am Montag,  Ostern

    Was mir gerade Mut macht…

    Es ist nicht schwer, die Zuversicht zu verlieren in diesen Zeiten. Schwarz zu sehen, den Kopf in Unverständnis zu schütteln, sich aufzuregen, Panik zu schieben, die Krise zu kriegen. All das liegt mir, zugegeben, gerade näher als Optimismus. Wird “das” jemals aufhören? Wann bekommen wir unser “normales” Leben zurück? Die Antworten darauf rücken in weite Ferne. Aber! Es gibt sie doch, die Dinge, die mir Mut machen. Davon will ich heute schreiben. Damit ich sie nicht vergesse, und damit sie – hoffentlich – auch dich ermutigen. Und ganz unten kannst du mir ja noch einen Kommentar hinterlassen, was DIR gerade Zuversicht schenkt! ♥ Der Frühling Egal, wie die Corona-Zahlen sich…

  • Basteln mit Kindern,  Familie,  Feiern,  Frühling,  Glaube,  Ostern,  Passionszeit,  Tutorials

    DIY: Pop-up Auferstehungskarten zu Ostern

    Ideen für Osterkarten mit Küken, Häschen und bunten Eiern gibt es wie Sand am Meer. Wenn es aber um österliche Karten zum Thema “Auferstehung” geht (und was feiern wir denn eigentlich an Ostern?), sieht es im großen weiten Web schon schlechter aus. Ich jedenfalls habe da nichts gefunden, was mir besonders gut gefallen hätte… Letztes Jahr haben wir diese Karten mit “wegrollbarem” Grabstein gebastelt – für dieses Jahr habe ich mir eine Pop-up-Karte überlegt, die mindestens genauso einfach zu basteln ist, und bei der der auferstandene Jesus im Fokus liegt (bzw. steht). Für die Pop-up Auferstehungskarten braucht ihr: weiße Klappkarten (20x15cm) oder entsprechend große Stücke weißes, festes Papier oder Karton…