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Mein kreativer Oktober

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Lange gab es keinen Post mehr zu meinem kreativen Monat – in der Hinsicht hatte ich einfach nicht so viel “vorzuweisen” in der frühen Babyphase… Nachdem ich den letzten Herbst von Übelkeit geplagt hauptsächlich auf dem Sofa verbrachte, juckte es mich dieses Jahr umso mehr in den Fingern, herbstlich kreativ zu werden!

Vieles im Leben ist eine Frage der Prioritäten, und ich entscheide mich immer wieder dafür, der Kreativität Priorität zu geben – weil ich sie brauche, und weil sie Gelegenheiten bietet, mit meinen zwei großen Kindern Zeit zu verbringen. Rollen- und andere Spiele sind nicht ganz so mein Ding, dafür hole ich gern Stifte, Pinsel, Schere und Kleber raus – wie gut, dass die zwei dafür auch immer zu haben sind!

In anderen Familien gibt es andere gemeinsame Aktivitäten – Gesellschaftsspiele, Werken, Waldabenteuer, Sport… da dürfen wir unsere eigenen Wege finden und uns frei machen! Wie schön, dass wir alle unterschiedlich sind, dass jede Familie einzigartig ist!

Kreativität ist für mich aber auch das Mittel, wenn es um die vielbeschworene “Selbstfürsorge” geht. Ein Tag, an dem ich wenigstens ein kleines bisschen gemalt, geschrieben, gebastelt oder dekoriert habe, ist ein guter Tag 🙂

Viel Spaß mit meinem kreativen Oktober!

Herbstbasteleien…

Unsere Basteleien mit gepressten Herbstblättern – die Girlande, die Herbstkönigin und die Waldkinder – habe ich euch ja neulich schon gezeigt, und ich habe von einigen gehört, dass sie die Freebies ausgedruckt und gestaltet haben. Das freut mich immer sehr!

Im Oktober haben wir außerdem noch eine Zapfen-Girlande gebastelt: Dabei war die Heißklebepistole meine beste Freundin 🙂 Wieder so eine Möglichkeit, einen lahmen Spaziergang in eine spannende Schatzsuche zu verwandeln und danach noch kostenloses Material für schöne, natürliche Deko im Haus zu haben!

Diesen Herbst haben wir außerdem eine uralte Basteltechnik wiederentdeckt: Geschmolzene Wachsmalstifte auf Transparentpapier. Da bestand die größte Herausforderung darin, geeignete Wachsmaler zu finden – die Technik funktioniert nämlich nicht mit jedem Stift und jeder Marke! Letztlich sind wir bei den guten alten Stockmar-Bienenwachskreiden gelandet; damit klappt es richtig super!

Der Trick für ein besonders schönes Ergebnis: Das Transparentpapier nicht nur mit den Wachsstiften bemalen (Farbe ordentlich dick auftragen!), sondern dann auch noch mit einem Messer Farbspäne aufs Papier streuen.

Dann das Papier zusammenklappen, kurz bügeln und noch heiß auseinanderziehen – fertig!.

Aus den entstandenen Papieren haben wir Windlichter und eine Girlande gebastelt – und aus den kleineren Resten schnitten wir noch ein paar Herbstblätter aus, die nun das Schlafzimmerfenster verschönern.

… und Herbstdeko:

Auch wenn in weniger als einem Monat schon wieder Zeit ist, die Advents- und Weihnachtsdeko herauszuholen – wir hatten Lust auf Herbst in der Wohnung! Ich habe die Gelegenheit genutzt und gleich noch meinen Deko-Schrank ausgemistet und neu sortiert. Jetzt hat jede Jahreszeit darin ein eigenes Regalbrett und eine Kiste bekommen. Ich liebe die neue Ordnung und die Tatsache, dass nur Dinge geblieben sind, die ich schön finde und gern zur Deko verwende!

Neu eingezogen sind fünf tolle Anhänger von StudioBloom – ich liebe sie an den Hagebuttenzweigen (danke, Schatz)!

Immer noch: Malen nach Zahlen

Mein Malen-nach-Zahlen-Bild (das ich zum Geburtstag bekommen habe) ist immer noch nicht fertig! Aber ich bin dran 🙂 An den Wochenenden versuche ich, Stück für Stück voranzukommen. Da es für meine Augen doch auf Dauer anstrengend ist, schaffe ich nicht länger als eine halbe Stunde pro Sitzung – aber die Fortschritte sind sichtbar, und eigentlich finde ich es total schön, so lange was von einem Geburtstagsgeschenk zu haben!

Fotografieren

Die bisher beste Investition für mein Business mit Effekt auf mein sonstiges Leben war der Foto-Kurs, den ich im letzten Jahr absolviert habe. Ich habe immer schon gern Fotos geknipst – aber jetzt kenne ich mich endlich mit meiner Kamera aus, weiß, was mit Blende, ISO und Belichtungszeit gemeint ist und wie diese Faktoren zusammenhängen. Im Manuellen Modus fühle ich mich immer sicherer und meine Bilder werden mehr und mehr so, wie ich sie gern hätte.

Als unsere alte Kamera den Geist aufgab, und wir uns eine neue anschafften, wusste ich, worauf ich achten wollte – und jetzt nutze ich hauptsächlich ein Objektiv mit Festbrennweite (also ohne Zoom-Funktion), was anfangs eine Umstellung war, mich aber mehr und mehr überzeugt. Ich liebe an dem Objektiv (1.8/50) vor allem, dass die Blende sich sehr weit öffnen lässt, was mir an dunklen Tagen sehr hilft und was so schöne Unschärfen im Hintergrund erzeugt 🙂 Vielleicht gönnen wir uns demnächst noch ein Makro-Objektiv…

Seit ich den StilFokus-Kurs gemacht habe, fotografiere ich noch häufiger als vorher, und ich nutze das Wissen, das ich mir ursprünglich für Produktfotos und diesen Blog angeeignet habe, auch viel für unsere Familienfotos! Es gibt noch viel zu lernen und ich möchte meine Fotos gern weiter verbessern – dieses Vorhaben gelingt sicher am Besten mit viel Übung.

Einmal im Monat mache ich ein kleines Foto-Shooting mit unserem Jüngsten, um sein Wachstum und seine Entwicklung zu dokumentieren; aber auch sonst haben wir die Kamera meistens griffbereit.

Woodland Whimsy

Es gibt wieder einen neuen Online-Kurs von Alisa Burke, und da konnte ich (natürlich) nicht widerstehen: Woodland Whimsy.

Auch dieser Kurs ist in 30 kleine Einheiten gegliedert, von denen jeden Tag eine veröffentlicht wird – jeden Tag ein kreativer Prompt zum Thema Wald. Inzwischen habe ich schon einige von Alisas Kursen gebucht und erkenne ein gewisses Muster im Kursaufbau und in den Lektionen, aber langweilig wird es trotzdem nicht. Ich mag es, jeden Tag (bzw. eben jedes Mal, wenn ich Zeit finde, in den Kurs reinzuschauen…) ein bisschen Input und Inspiration zu bekommen.

Toll an Alisas Konzept ist übrigens auch, dass man keine bestimmten Materialien braucht – ihre Prompts und Techniken sind ganz flexibel und ich nehme einfach das, was da ist und worauf ich Lust habe (fast immer Aquarell…). Außerdem sind ihre Kurse wirklich günstig (viele kosten nur 15 Dollar…) und man bekommt trotzdem eine Menge geboten.

Work in Progress: Der LoveLetter-Kalender für 2022

Eigentlich wollte ich im Oktober schon komplett fertig werden mit meinem LoveLetter-Kalender für 2022 – das hat aber nicht ganz geklappt. So ist es halt mit drei Kindern und zwei Wochen Herbstferien 🙂 Ich bin aber trotzdem gut vorangekommen und hoffe, euch den fertigen Kalender ganz bald vorstellen zu können!

Der LoveLetter-Kalender 2022 vereint gleich drei meiner Leidenschaften – Schreiben, Fotografieren und Malen – und so fühlt sich die Arbeit daran kaum wie Arbeit an!

Nachdem das Konzept stand, habe ich zuerst 12 kurze, von den Monatssprüchen der Losungen inspirierte Texte geschrieben. Diese kleinen, ermutigenden “Briefe” bestimmten die Gestaltung des Motivs für die jeweiligen Monate. Und die Kombination aus Foto und Aquarell-Elementen sieht in echt mindestens genauso gut aus wie in meiner Vorstellung!

Hier ist ein kleiner Vorgeschmack auf die Motive (ohne Texte):

Geplant ist der Kalender als A4-Kalender mit 24 Monatsseiten, also immer zwei pro Monat, sodass ihr mehr Platz zum Eintragen von Geburtstagen und Terminen habt – dafür aber nicht auf ein bisschen Input und ein schönes Motiv verzichten müsst.

Hoffentlich geht er spätestens Anfang nächster Woche in den Druck, sodass ich mich dann ganz auf die Gestaltung der Adventsbriefe konzentrieren kann!

Apropos Adventsbriefe:

Ausblick auf die Adventszeit

Es ist nur noch bis diesen Sonntag (7.11.) möglich, die Adventsbriefe bei mir vorzubestellen!

Die Adventszeit beginnt dieses Jahr relativ früh und ich brauche eine gewisse Vorlaufzeit zum Planen und Gestalten der Briefe – immerhin vier kleine LoveLetters innerhalb eines Monats!

Ein paar Exemplare habe ich noch zu vergeben – wenn ihr also in der Adventszeit Post von mir bekommen möchtet, solltet ihr jetzt nicht mehr zögern und mir eine Mail schreiben 🙂

Neben den Adventsbriefen werde ich nicht viel Zeit für andere Projekte haben. Solltet ihr also für Weihnachten gern ein personalisiertes Lettering verschenken wollen, bitte euch, die Bestellung zeitnah auszulösen, damit das Bild rechtzeitig fertig werden und bei euch ankommen kann.

Bereits vor ein paar Wochen habe ich den Shop mit neuen weihnachtlichen Postkarten bestückt – auch da ist es sinnvoll, sich rechtzeitig einzudecken. (Übrigens habe ich extra für die Postkarten neues, schönes Versandmaterial besorgt! Ihr dürft gespannt sein!) Mein Etsy-Shop wird voraussichtlich ab Mitte Dezember eine Pause einlegen, sodass ich mich nach dem Versand des vierten Adventsbrief ganz auf die Familie und unser Weihnachtsfest konzentrieren kann.

 

So, das war mein kreativer Oktober!

Ich bin gespannt, was der November so bringt – ob ich es da schaffe, das Malen-nach-Zahlen-Motiv fertigzustellen? Mir hilft die Kreativität aber auf jeden Fall dabei, Farbe und Licht ins Novembergrau zu bringen und die dunkle Jahreszeit zu genießen! Ich freue mich auf gemütliche Mal- und Bastelnachmittage mit meinen Kindern 🙂

Euch einen schönen Start ins Wochenende, lasst es euch gut gehen!

eure Rebekka

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