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Lauter Bastelideen für Ostern (und ein Freebie!)

Nicht mehr ganz zwei Wochen sind es noch bis Ostern – und damit genau die richtige Zeit, mit ein paar Osterbasteleien zu beginnen! Viel früher machen wir das eigentlich nie, weil auch die eher stille Passionszeit ihre Berechtigung  hat und ihren (Zeit)Raum bekommen soll.

Aber je näher der Karfreitag rückt, desto größer wird auch die Vorfreude auf Ostern, auf die Auferstehung und das große Fest! Es gibt so viele schöne Dinge, die man – gerade mit Kindern – tun kann, um Ostern zu feiern und mit allen Sinnen zu erleben. Ein paar Ideen (eigene und von anderen) habe ich heute für euch zusammengestellt und hoffe, dass sie euch gefallen und  inspirieren 🙂

Und eine Vorlage zum kostenlosen Download habe ich auch noch für euch!

Osterkarten mit flauschigen Hasenohren

Auf einem meiner morgendlichen Spaziergänge fand ich ein Paar flauschige Hasenohren auf dem Weg. Und daneben noch eins, und noch eins… Sie lagen unter einem Magnolienbaum, der gerade beginnt, zu blühen. Die Hüllen der Knospen sehen, wenn sie abgefallen sind, wirklich wie Hasenohren aus und fühlen sich total flauschig an.

Ich steckte ein paar davon in meine Tasche und überlegte, was man daraus basteln könnte… Das Ergebnis sind diese Osterkarten mit weichen Hasenohren, die ganz leicht nachzubasteln sind.

Alles, was ihr dafür braucht, sind ein paar Hasenohren von einer Magnolie, ein bisschen Watte, normales Druckerpapier und festeres Papier bzw. Karton für die Karten (in meinem Fall 10x15cm), Bleistift, Radiergummi, Schere, Kleber (ich habe Flüssigkleber und einen Klebestift verwendet) und einen schwarzen Fineliner. Und Buchstabenstempel samt Stempelkissen, wenn ihr mögt.

Die Hasengrundform habe ich mehrfach auf ein Blatt Papier gezeichnet. Darauf schrieb ich mit dem schwarzen Fineliner mehrfach in “ausdrucksstarker” (man könnte auch sagen: unordentlicher) Schrift den Ostergruß. Ich finde es schön, wenn man ungefähr lesen kann, was geschrieben wurde, die Schrift aber ein bisschen verfremdet aussieht.

Nach dem Ausschneiden der Hasenkörper radierte ich die noch leicht sichtbaren Bleistiftlinien mit einem Radiergummi weg und klebte den Hasenkörper mit dem Klebestift etwa mittig auf eine Karte. Dabei achtete ich darauf, nach oben genug Platz für die Hasenohren zu lassen.

Anschließend klebte ich (diesmal mit Flüssigkleber) ein kleines Stück Watte als Schwänzchen und die Hasenohren auf – mit der flauschigen Seite nach oben.

Das Aufkleben der Ohren kann ein bisschen tricky sein – vermutlich funktioniert eine Heißklebepistole dabei noch besser, aber mit Flüssigkleber hielten sie schließlich auch.

Zum Schluss stempelte ich den Schriftzug “frohe ostern” unter den Hasen; einfach, weil ich gestempelte Worte immer schön finde!

Jetzt ist die schlichte Osterkarte auch schon fertig!

(Ach so – wenn ihr die Rückseite der Karte beschreiben möchtet, solltet ihr das unbedingt tun, bevor ihr die Hasenohren und das Schwänzchen aufklebt!)

Osterei-Auferstehungskarten

Eine Idee, die ich immer noch schön finde, ist diese Osterei-Auferstehungskarte, die wir letztes Jahr zusammen gebastelt haben. Hier findet ihr den Blogpost dazu.

Stationen der Passion für unseren Osterweg

Einen Osterweg mit Kreuz, Grab und selbstausgesätem Gras anzulegen, ist für uns schon eine Ostertradition geworden. Die Kinder haben sehr viel Freude daran – es ist schön, dem Gras beim Wachsen zuzusehen und die Passion und Auferstehung Jesu auf diese Weise vor Augen zu haben.

Die Müllmann-Figur ist übrigens “Jesus”, das haben die Kinder so entschieden. Und irgendwie ist das auch ganz passend, finde ich…

An Karfreitag werden wir ihn in ein Tuch wickeln, in das Grab legen und das Grab mit dem Stein verschließen. Und an Ostersonntag, wenn die Kinder morgens ins Wohnzimmer kommen, wird der Stein weggerollt und das Grab leer sein. Ein bisschen so wie damals, bei den Frauen, die zum Grab kamen und dem Auferstandenen begegneten. Jesus wird mit uns am Frühstückstisch sein.

Ich freue mich schon jetzt darauf, und auf die Freude der Kinder!

Für dieses Jahr habe ich mir überlegt, wie wir den Kindern die Geschehnisse von damals noch etwas besser vermitteln können, und habe kleine Bilder zum Ausmalen gezeichnet: Palmblätter für Palmsonntag, Brot und Wein für das Abendmahl und so weiter.

Die einzelnen Bilder können ausgemalt und dann auf Holzspieße geklebt werden, die wir dann an den entsprechenden Tagen entlang des Osterweges in die Erde stecken. Das Ausmalen an sich ist schon eine schöne Sache, weil wir dabei den Kindern die Geschichten vom Einzug nach Jerusalem, der Fußwaschung und so weiter erzählen können.

Mein Sohn hat mir fleißig dabei geholfen, die Bilder auszumalen und auf die Holzspieße zu kleben 🙂

An Palmsonntag stecken wir dann das Bild vom Palmzweig in die Erde unseres Ostergartens und erzählen davon, wie die Menschen Jesus zujubelten, als er auf einem Eselfohlen nach Jerusalem einritt.

Wenn ihr die Bilder auch gern zusammen mit euren Kindern ausmalen und für euren Osterweg verwenden möchtet, könnt ihr sie euch hier unten ganz einfach herunterladen:

Noch mehr Oster-Ideen:

Natürlich lasse ich mir die Gelegenheit nicht entgehen, euch noch einmal auf meinen österlichen Stickerbogen hinzuweisen, den es in limitierter Auflage in meinem Shop zu kaufen gibt. Auch damit lassen sich lauter schöne Dinge basteln!

Und auf Pinterest habe ich ein ganzes Board mit Osterideen zusammengestellt – hier sind ein paar meiner Lieblinge:

Und, welche Osterbasteleien und sonstigen -aktivitäten stehen in diesem Jahr bei euch auf dem Plan? Macht ihr jedes Jahr ungefähr das gleiche oder überlegt ihr euch immer wieder etwas Neues?

Ich würde mich freuen, ein bisschen was von euren Ostertraditionen und -ideen zu erfahren! 🙂

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