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Herbstlieblinge

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Auch wenn man es bei teilweise 23 Grad und zahlreichen Wespen in der Wohnung manchmal fast vergessen könnte: Es ist Herbst! Spätestens, wenn am Morgen der Wecker klingelt und es draußen noch zappenduster ist, wird es deutlich – die kühlere, dunklere Jahreszeit ist da.

Hurra!

Herbst – das bedeutet, dass meine liebsten Indoor-Beschäftigungen endlich wieder allgemein gesellschaftlich akzeptiert sind und mich keiner mehr nach draußen scheucht. Er bedeutet Strickjacken und Zwiebellook, einen Ofen, in dem Leckereien vor sich hinbrutzeln, Kürbissuppe, buntes Laub und Kuscheldecke. Schön.

Hier sind unsere Herbstlieblinge:

Lieblingsbücher für Kleine und Große

Im Herbst muss man immer eine Menge Bücher im Haus haben! Hier sind ein paar Lieblinge von uns – keins davon brandneu, aber alle definitiv empfehlenswert:

Schöne Bücher für Kinder:

Der ängstliche kleine Spatz von Meryl Doney. Dieses Buch war eines meiner Lieblingsbücher, als ich noch ein kleines Mädchen war. Und fast 30 Jahre später sind mir bestimmte Sätze noch im Ohr, weil sie so einen besonderen, schönen Rhythmus haben. Ich habe mich als Kind mit dem ängstlichen kleinen Spatzen identifiziert und immer wieder Mut durch dieses Buch geschöpft: Der Vater im Himmel sorgt sich um mich.

Die feuerrote Friederike von Christine Nöstlinger. Noch ein Buch aus meiner Kindheit: Friederike ist ein Mädchen mit feuerroten Haaren – und eben wegen dieser Haare wird sie gehänselt. Was sie zunächst nicht weiß: Ihre Haare haben ganz besondere Eigenschaften… Eine wirklich originelle, witzige Geschichte, die Grundschulkinder auch schon bald selbst lesen können.

Räuber Ratte von Axel Scheffler und Julia Donaldson. Diese Geschichte zählt seit Jahren zu unseren Lieblingen. Weil sie so genial gereimt und illustriert ist, und weil die unwahrscheinliche Heldin eine Ente ist. Ganz toll, auch schon für jüngere Kinder!

Nicht wie bei Räubers von Ursula Marc und German Frank. Auch wenn unsere Kinder laut Altersangabe noch ein bisschen zu jung sind für dieses Buch – sie lieben den kleinen Räuberjungen Tom! Uns als Eltern ist klar, dass das Buch polarisiert und man manches problematisch finden kann – die Grundaussage kommt bei uns und den Kindern aber total gut an: Gott ist ein unendlich liebender Vater, der uns bedingungslos annimmt, der nie von uns enttäuscht ist und uns immer mit offenen Armen begegnet. Es ist eine Geschichte, über die man mit seinen Kindern sprechen sollte, und gerade, weil sie dazu viele Anlässe bietet, hat sie ihren Wert.

Die 100 schönsten Märchen der Brüder Grimm (illustriert von Daniela Drescher). Zum 6. Geburtstag unserer Tochter habe ich ein Märchenbuch gesucht, das die wichtigsten Märchen der Brüder Grimm enthält und das Potential hat, uns viele Jahre zu begleiten. Ich habe mich letztlich für diese Variante entschieden, weil mir die Illustrationen so gut gefielen – und ich habe es nicht bereut! Die Geschichten sind nah am Original erzählt und daher in eher “altmodischer” Sprache gehalten – was unsere Kinder lieben! Und ja, viele Märchen sind ziemlich brutal, aber das scheint unsere Kinder nicht wirklich zu stören…

Meine Lieblingsbücher der letzten Wochen:

Hier stehe ich, ich kann nicht anders. In 85 Sätzen durch die Weltgeschichte von Helge Hesse. Was ich an diesem Buch mag, ist, dass es so abwechslungsreich und kurzweilig ist und man quasi nebenbei total viel über die Welt- (wobei, schon eher die europäische) Geschichte lernt. In 85 kurzen Kapiteln, die sich jeweils einem berühmten Zitat und dessen Autor widmen, liest man sich von der Antike bis in die heutige Zeit. Man muss das Buch nicht in einem Rutsch von vorne bis hinten durchlesen; hin und wieder ein Kapitel vor dem Einschlafen tut es auch 🙂

The thing around your neck von Chimamanda Ngozi Adichie. 12 Kurzgeschichten der gefeierten nigerianischen Schriftstellerin sind in diesem Band versammelt, den ich geradezu verschlungen habe! Ich habe alle ihre Romane gelesen und geschätzt, die Kurzgeschichten gefallen mir aber vielleicht noch besser…

Der Ort, an dem die Reise endet von Yvonne Adhiambo Owuor. Ein Roman, der in Kenia spielt, geschrieben von einer zeitgenössischen Autorin – den musste ich natürlich lesen! Zugegeben, am Anfang habe ich mich schwer getan mit der sehr poetischen, verdichteten Sprache, und habe eine Weile gebraucht, um in die Geschichte hinein zu finden. Dann aber habe ich das Buch geliebt. Es ist keines, das man mal eben nebenbei liest. Es ist ein Roman, der Zeit braucht, der aus Sätzen besteht, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss.

Viel zu kurz und doch für immer von Regina Neufeld. Im Sommer kam Regina mit ihrer ganzen Familie zu einer Lesung nach Berlin – dort habe ich mein handsigniertes Exemplar ihres Buches bekommen und am Tag danach in einem Rutsch durchgelesen. Die Geschichte ihres kleinen Sohnes ist sehr berührend – aber noch so viel mehr als das! Regina schreibt sehr offen; ermutigt und fordert ihre Leser gleichzeitig an vielen Stellen in ihrem eigenen Glauben heraus. Danke, liebe Regina, für euer wertvolles Zeugnis!

Vincent van Gogh. Ein Leben in Leidenschaft von Irving Stone. Zur Zeit lese ich gern Künstler-Biographien; diese hat mir von allen am Besten gefallen. Wahrscheinlich, weil ich Vincent van Gogh so mag. Aber auch, weil Irving Stone es schafft, sich intensiv in den Künstler, seine Leidenschaften und sein Leiden, hineinzufühlen. An mancher Stelle wurde ich ein bisschen stutzig, aufgrund problematischer Formulierungen, die man heute nicht mehr so wählen würde und die der Tatsache geschuldet sind, dass das Buch nicht gerade neu ist – aber insgesamt ist diese romanhafte Biografie wirklich ein Meisterwerk.

Herbst-Style

Mehr und mehr entdecke ich Mode und Accessoires als mein persönliches Ausdrucksmittel – mehr und mehr habe ich Freude daran!

Nicht erst seit diesem Herbst liebe ich meinen Strick-Poncho, aber das Faible für Leo-Print ist relativ neu. Neben dieser Bluse besitze ich noch ein weiteres Oberteil, eine Strickjacke und Socken im Leo-Print… Dazu passen die Statement-Ohrringe in Beige und Dunkelbraun hervorragend. Eine Zeitlang habe ich keine größeren Ohrringe mehr getragen, weil ich dachte, sie würden mit meiner Brille zu viel werden – aber jetzt mag ich die Kombi.

Ziemlich neu ist mein Haarband von GetFabulous. Es fiel mir gar nicht so leicht, mich für ein Modell zu entscheiden; vielleicht wünsche ich mir zu Weihnachten noch ein zweites (mit Leo-Print?)…

Herbstzeit ist Backzeit

Im Herbst wird der Ofen angeschmissen! Aber nicht nur für leckeren Ofenkürbis mit Feta, nein, auch für unsere liebsten Zimtschnecken (das Rezept habe ich euch HIER verbloggt) – und wenn ich einmal Lust auf etwas mehr Aufwand habe, dann gibt es diese wunderbaren Kürbis-Softies.

Drachen steigen lassen

Um ehrlich zu sein, wir haben das Drachen steigen lassen erst vor Kurzem für uns entdeckt und waren diesen Monat das erste Mal mit unseren eigenen Drachen unterwegs. Als wir auf der auserkorenen Wiese ankamen, ging kein Lüftchen. Der Drachen unserer Tochter landete nach wenigen Minuten in einem Baum… und trotzdem: Wir hatten eine richtig tolle Zeit zusammen!

Wir genossen das milde Wetter, die erdigen Töne der Natur, die Ruhe vom Großstadttrubel und das Zusammensein. Von jetzt an werden wir sicher häufiger mit Drachen auf einer Wiese anzutreffen sein; beim nächsten Mal hoffentlich mit etwas mehr Wind.

Schönheit einfangen

Wahrscheinlich macht mir das Fotografieren zu keiner Jahreszeit so viel Spaß wie im Herbst. Einfach, weil jetzt alles so bunt und interessant ist – ich mag es, wenn die Natur nicht mehr so frisch und wie aus dem Ei gepellt aussieht – wenn die Blütenblätter in ihrer Farbenpracht langsam verwelken, wenn die Blätter an den Bäumen zu rosten scheinen, wenn das Gras spröde unter den Füßen knistert, wenn die Grau- und Brauntöne in der Farbpalette zunehmen.

Es ist so schön und einfach, mit der Kamera (oder auch dem Smartphone) loszuziehen und einmal genau hinzusehen, den Augenblick festzuhalten.

Schreiben

In der kühlen Jahreszeit lese ich nicht nur – ich schreibe auch mehr!

In meinen Shop sind in den letzten Tagen ein paar schöne neue Produkte eingezogen, die euch das Schreiben für euch selbst und an andere versüßen. Das Briefpapier habe ich euch ja schon gezeigt – neu sind meine A5- Notizbücher in drei verschiedenen Varianten: beschenkt mit Pfingstrosen-Muster, wunderbar – maritim mit Muscheln, und teuer im Wortliebe-Design.

Ich persönlich liebe ja Notizbücher, und muss sagen, dass ich mit dem Druckergebnis mehr als zufrieden bin: Dank Mattfolienkaschierung fühlt sich der Umschlag wunderbar glatt und gleichzeitig weich an, die Bücher knacken nicht beim Aufschlagen (kennt ihr das?) und die leeren, weißen Seiten laden zum Schreiben und Zeichnen ein.

Sowohl das Briefpapier, als auch die Notizbücher eignen sich richtig gut als Weihnachtsgeschenke – aber vielleicht möchtest du dich selbst einmal mit einer Kleinigkeit beschenken? Für den Herbst… ♥

Herbstschätze in Gold fassen

Am Strand sammle ich Muscheln – im Herbst kann ich schwer einer Kastanie oder einem schönen Blatt widerstehen… Und so sammle ich.

Was aber tun mit all den bunten Blättern?

Es gibt so viele schöne Bastelideen – zum Beispiel dieses schlichte Mobile mit in Bienenwachs getauchten Blättern von Lena, oder ein anderes Mobile mit bemalten Herbstblättern. Man kann die Blätter auch als Untergrund für meditative Doodles nutzen wie Alisa, oder lustige Figuren daraus legen und aufkleben. Wir werden einige dieser Aktivitäten als Familie umsetzen.

Was ich euch hier kurz zeigen möchte, ist, wie ihr Herbstblätter ganz einfach in Glasrahmen mit Goldrand (die gibt es zum Beispiel bei H&M Home…) in Szene setzen könnt:

Dafür braucht ihr neben gepressten und getrockneten Herbstblättern nur noch Papierreste, ein paar ausgeschnittene Bildchen und/oder Worte, sowie ggf. ebenfalls gepresste Blüten, Stempel, alte Fotos und was ihr sonst so da habt. Man braucht nicht einmal Kleber, da die Bildelemente nach dem Schließen des Rahmens auch so an Ort und Stelle bleiben.

Und dann legt ihr einfach drauf los. Sucht schöne Blätter aus, Bilder und Worte, die euch ansprechen, und arrangiert alles im Rahmen.

Das ist so schön entspannend!

Und, wie gesagt, weil ihr keinen Kleber braucht, könnt ihr auch richtig frei sein und alles so lange hin und her schieben, bis ihr zufrieden seid.

Rahmen zuklappen, Bild an die Wand hängen, fertig.

Und wenn es euch morgen nicht mehr gefällt, gestaltet ihr eure Collage einfach neu.

Ach, ich liebe den Herbst! Das dürfte inzwischen klar geworden sein 😉

Was mögt ihr an dieser Jahreszeit? Was darf für euch im Herbst auf keinen Fall fehlen?

Ich wünsche euch eine gemütliche, kreative und leckere Herbstzeit!

PS: Auch neu in meinem Shop ist der Geschenk-Gutschein, bei dem ihr einen Wert zwischen 10 und 50 Euro wählen könnt. Mehr Infos dazu findet ihr HIER!

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