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Mein kleines Ferienalbum (+ ein paar Foto-Tipps)

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Wir sind zurück aus dem Urlaub – bald geht in Berlin die Schule wieder los – und im Gepäck haben wir dieses Mal ganz besonders viele Fotos! Es hat mir total viel Spaß gemacht, unsere Reise auf diese Art zu dokumentieren: auf liebenswerte Details zu achten, Stimmungen einzufangen und mit dem Fotoapparat zu “malen” (wenn ich schon nicht dazu kam, unterwegs meinen Aquarellkasten auszupacken).

Hier zeige ich euch einen kleinen Ausschnitt – mein kleines Ferienalbum, sozusagen – und unten teile ich mit euch drei Tipps, die mir persönlich sehr geholfen haben, bessere Fotos zu machen.

Viel Spaß!

Und hier noch meine drei Foto-Tipps:

Auch wenn ich absolut keine Profi-Fotografin bin (da gibt es echt ganz andere, richtig tolle Blogs und Seiten im weiten, weiten Web!), so fotografiere ich doch schon seit einigen Jahren sehr gern und habe in den vergangenen Monaten super viel dazu gelernt! Eigentlich habe ich den Stilfokus-Kurs von Lisa für mein Business absolviert, aber auch für unsere privaten Fotos konnte ich viel daraus mitnehmen.

Hier sind also meine Lieblingstipps für bessere Fotos:

1 Achte darauf, dass der Horizont wirklich waagerecht ist und nicht etwa zu einer Seite kippt! Das ist so eine einfache Sache, die aber viel ausmacht. Zur Orientierung kann man bei der Kamera (und auch beim Smartphone) einstellen, dass im Display Hilfslinien angezeigt werden (z.B. das Drittel-Raster).

2 Beachte die Drittel-Regel: Teile dein Foto gedanklich (oder auch tatsächlich, mit Hilfe des angezeigten Rasters) in neun gleiche Teile ein: Jeweils zwei senkrechte und waagrechte Linien durchschneiden das Bild, sodass vier Schnittpunkte entstehen. Das funktioniert bei allen Formaten und Größen.

a Platziere den Horizont entlang einer der beiden waagerechten Linien – und nicht genau in der Mitte des Bildes; das wirkt harmonischer.

b Platziere das Hauptmotiv – das, worauf der Fokus liegt – auf einem der vier Schnittpunkte. Bei einem Porträt sollten die Augen auf einem der vier Schnittpunkte liegen.

3 Fotografiere Details. Vor allem dann, wenn das “große Ganze” eher nicht so schön ist. Dann lohnt es sich, ganz nah an das Element heranzugehen, das schön und/oder besonders ist. Ich habe früher meistens versucht, so viel wie möglich auf ein Bild zu bekommen und die ganze Szene zu fotografieren. In diesem Urlaub habe ich mich mehr auf Kleinigkeiten konzentriert und mich bemüht, eine Szene oder Stimmung mit Hilfe der Details, die sie ausmachten, einzufangen.

 

Wenn ihr euch meine Fotos genau anschaut, werdet ihr feststellen, dass ich die Regeln nicht unbedingt immer befolge – weil ich selbst nicht immer daran denke… Man kann so viel überlegen und “komponieren” und an der Kamera einstellen, bevor man abdrückt – aber manchmal muss es eben auch schnell gehen 🙂 Übung macht die Meisterin, und glücklicherweise macht das Fotografieren ja auch einfach Spaß!

 

Ach so, und eins noch: Lasst euch auch selbst mal fotografieren!

Es ist schon schade, wenn man am Ende des Urlaubs die Fotos durchschaut und man selbst ist auf keinem davon zu sehen… Ich lerne das mehr und mehr (eigentlich mag ich die meisten Bilder von mir ja nicht so) und bin dankbar über die Erinnerungen, die so entstehen – schließlich war ich ja auch dabei!

Unsere Kinder nehmen mittlerweile auch ganz gern mal die Kamera in die Hand, und ich liebe die Fotos, die dabei entstehen, weil sie einfach aus Perspektive der Kinder gemacht sind und zeigen, wie sie die Welt sehen und was ihnen wichtig ist.

 

Wart ihr diesen Sommer auch verreist? Wer macht in eurer Familie normalerweise die Fotos? Und worauf achtet ihr so beim Fotografieren?

Erzählt doch mal 🙂

 

 

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